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Lebensmittelverschwendung
Symbolbild: CCO Lizenz/pixabay/stocksnap

20 Millionen US-Dollar Investition für Food-Waste-Startups
Diese 19 guten Nachrichten zeigen, was man gegen Lebensmittelverschwendung tun kann

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Gute Nachrichten aus - der ganzen Welt

Viele Lebensmittel werden nicht verkauft und deswegen weggeschmissen - und das nur, weil sie nicht der Norm entsprechen, kleine Stellen haben oder zu viele bestellt wurden. Diese guten Nachrichten zeigen, wie die trotzdem noch genießbaren Lebensmittel vor der Mülltonne gerettet werden können.
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Laut dem Startup Goodr, das sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt, werden pro Jahr etwa 35 Milliarden Kilogramm genießbares Essen weggeschmissen. Bereits seit vielen Jahren gibt es immer wieder neue Startups, Initiativen und viele gute Nachrichten gegen diesen Überfluss - und in dieser Woche wurden mehr als 20 Millionen US-Dollar in Unternehmen investiert, die Lebensmittel retten wollen.
 
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Das Startup aus San Fransisco gibt es bereits seit 2015. Full Harvest hat eine Plattform aufgebaut, die Anbieter von überschüssigem Obst und Gemüse mit entsprechenden Lebensmittelproduzenten vernetzen. Hierbei sind vor allem Produzenten geeignet, bei denen es egal ist, wie die Lebensmittel aussehen - wie zum Beispiel Safthersteller. Hierbei soll der Käufer sogar günstigere Preise erhalten, weil das Obst und Gemüse von den Bauern sonst weggeschmissen werden würde und so verdienen sie daran sogar noch etwas. Full Harvest hat in dieser Woche 8,5 Millionen US-Dollar erhalten, um den Service auszubauen.
 
2. Karma
So wie Full Harvest bietet auch das Stockholmer Startup Karma eine Plattform. Diese ist aber für Supermärkte und Restaurants gedacht, die sich mit dem Endverbraucher vernetzen sollen. Die Kunden können hier Lebensmittel kaufen, die den Tag über nicht verkauft wurden und sonst im Müll landen würden. Karma sammelte ebenfalls in dieser Woche zwölf Millionen US-Dollar ein und wurde damit schon mit 18 Millionen unterstützt. Laut Techcrunch bieten rund 1.500 Supermärkte und Restaurants ihre Lebensmittel 350.000 registrierten Nutzern an.
 
3. Goodr
Die letzte Investition ging diese Woche an das US-Startup Goodr. Hierbei soll überschüssiges Essen von großen Unternehmen an Bedürftige weitergegeben werden. Bisher beteiligen sich Kongresszentren und Flughäfen aus der Region Atlanta daran. Mit den neu investierten 1,25 Millionen US-Dollar soll das System auf das ganze Land ausgeweitet werden. Durch die App, die mit der Blockchain-Technologie arbeitet, können beide Seiten transparent einsehen, wo das Essen gelandet ist. Mit diesem Satz wirbt Goodr auf der Webseite.
„Hunger ist kein Knappheitsproblem, es ist ein logistisches Problem und Goodr ist die Antwort"
Weitere Startups und gute Nachrichten gegen Lebensmittelverschwendung

4. ResQ Club
Mealsaver sorgte in Berlin dafür, dass Restaurants übrig gebliebenes Essen am Abend günstiger an Kunden verkaufen konnten. Mittlerweile hat sich Mealsaver mit dem finnischen Konkurrenten ResQ Club zusammengetan.

5. To Good To Go
Sehr bekannt ist das dänische Startup To Good To Go, das fast das gleiche Konzept verfolgt, wie ResQ Club. In der Höhle der Löwen gelang ihnen fast die Rekordinvestition von einer Million Euro. 

6. Etepetete
Das Münchner Startup Etepetete verkauft Gemüse, das nicht der Norm entspricht - also krummes Gemüse, das aber genauso schmeckt.
 
Unter diesem Link haben wir eine übersichtliche Karte aller uns bekannten Unverpackt Läden in Deutschland, Österreich und der Schweiz erstellt. Dadurch, dass sich jeder Kunde seine eigene Menge abfüllen kann, wird hier bewusster eingekauft - es gibt keine vorgefertigten Packungen mit zu viel Inhalt. Jeder nimmt genau das, was er tatsächlich benötigt. Hier werden auch teilweise aussortierte Lebensmittel verkauft, die sonst weggeschmissen werden würden.
Foodsharing koordiniert Foodsaver und Botschafter, die aussortierte Lebensmittel von Lebensmittelbetrieben abholen und teilen möchten. Mittlerweile ist aus der Internetseite „Foodsharing“ eine deutschlandweite Bewegung zum Teilen und Verschenken von überschüssigen Lebensmitteln geworden.
 
9. Mundraub: interaktive Karte zum freien Ernten von Obst 
Magda von Mundraub.org hat eine interaktive Karte entwickelt, die anzeigt, wo Obstbäume kostenlos abgeerntet werden dürfen. Auf dieser Karte gibt es bundesweit schon über 10.000 Einträge mit schätzungsweise 30.000 Bäumen. So verrotet das ganze Obst nicht, sondern wird von den Nutzern geerntet.
 
10. The Good Food: Deutschlands erster Supermarkt für aussortierte Lebensmittel
The Good Food bietet Backwaren, Eingewecktes und Gemüse, das bereits das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat oder kurz davor ist. Es wird auch Gemüse vom Landwirt angeboten, das Händler aufgrund von Normen nicht gekauft haben. Das Motto:
„Zahl das, was es dir wert ist“.
In Großbritannien wurde im August 2016 der erste Supermarkt eröffnet, in dem nur aussortierte Lebensmittel verkauft werden. Die Preise werden von den Kunden vorgeschlagen, jeder zahlt so viel er möchte.
 
Italien ist nach Frankreich bereits das zweite europäische Land, welches die Gesetzgebung geändert hat und nun die überschüssigen Waren an Bedürftige abgibt. Jedes Jahr warf das Land jeweils mehr als 600 Millionen Tonnen nicht verwendeter Lebensmittel weg.

Ein Buffet Restaurant in Menden bitte seine Gäste zur Kasse, wenn diese ihren Teller nicht leer essen. So wollen die Betreiber der Verschwendung einhalt gebieten und diejenigen Gäste belohnen, die nur sich nur das auf den Teller packen, was sie auch Essen können. 
 
14. Blue Yonder
Das Karlsruher Unternehmen Blue Yonder ist ein großes Logistik-Unternehmen geworden, das mit künstlicher Intelligenz Lebensmittelverschwendung in Supermärkten vermeidet. Mit einer Technologie, die erkennt, wann das Essen nicht mehr haltbar ist, können die Verkäufer die Nachfrage besser einschätzen.
 
15. Dänemark: Senkung der Essensabfälle um 25 Prozent 
Dänemark, Europas Meister gegen Lebensmittelverschwendung, konnte innerhalb von fünf Jahren die Essensreste um 25 Prozent senken. Einen großen Anteil daran hat die 36-jährige Selina Juul. Sie kam mit 13 Jahren aus Russland und war geschockt, wie viel Essen in Dänemark weggeschmissen wurde. Also widmete sie ihr Leben dem Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung.
 
Während der olympischen Spiele 2016 in Rio wurden etwa 60.000 Mahlzeiten am Tag für die Athleten zubereitet. Experten schätzen, dass dabei etwa 12 Tonnen an Lebensmitteln im Müll landen. Um diese Reste sinnvoll zu nutzen, planten einige Küchenchefs diese zu leckeren Mahlzeiten zu verarbeiten und diese an Hilfsbedürftigen zu verteilen.
 
Viele Lebensmittel werden nicht mehr verkauft und oft weggeschmissen, weil sie nicht mehr schön aussehen, abgelaufen sind oder kleine Stellen haben – aber noch genießbar sind. Das Berliner Start-up „SirPlus“ möchte diese Lebensmittel in einem „Reste-Supermarkt“ und in einem Online Shop deutschlandweit bis zu 70% günstiger verkaufen. 
 
Die Supermarktkette Hieber möchte etwas gegen die Lebensmittelverschwendung tun und testet deswegen zwei Foodsharing-Boxen in Baden-Württemberg. Jeder Besucher kann sich kostenlos etwas von den aussortierten, aber noch genießbaren Lebensmitteln mitnehmen.
 
In vielen Bäckereien ist es normal, dass bis kurz vor Ladenschluss die Regale voll sind. Das Meiste davon wird weggeschmissen. Die Initiative „BrotRetter“ tut etwas dagegen, indem nur Brot vom Vortag verkauft wird. Hinter der Ladentheke stehen ehemalige Wohnungs- und Arbeitslose, die dort einen festen Arbeitsplatz haben. 



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