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Nikolaus, Weihnachtsmann und Co.

Wie war das mit Ehrlichkeit, Offenheit, Authentizität? Erst gestern habe ich zu diesem Thema einen meiner Artikel veröffentlicht. 

Ja und nun ganz ehrlich, wie war das eigentlich in unserer Kindheit? Sollten wir diesbezüglich nicht alle mit einem Augenzwinkern bereits die Lüge durch unsere gesamte Kindheit hindurch bestätigen? Oder anders gesagt, wer von uns bekam nicht das Märchen vom Nikolaus, Christkindl, Weihnachtsmann, Osterhase und der Zahnfee aufgetischt? Und, packen wir uns ganz ehrlich mal an der roten Rudolfs-Nase, wer von uns Eltern hat diese Schwindelei nicht lange Jahre gewohnheitsmäßig und zwecks Erhaltung der guten alten Tradition, selbst bei den eigenen Kindern weitergeführt. 

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Wie war das mit Ehrlichkeit, Offenheit, Authentizität? Erst gestern habe ich zu diesem Thema einen meiner Artikel veröffentlicht. 

Ja und nun ganz ehrlich, wie war das eigentlich in unserer Kindheit? Sollten wir diesbezüglich nicht alle mit einem Augenzwinkern bereits die Lüge durch unsere gesamte Kindheit hindurch bestätigen? Oder anders gesagt, wer von uns bekam nicht das Märchen vom Nikolaus, Christkindl, Weihnachtsmann, Osterhase und der Zahnfee aufgetischt? Und, packen wir uns ganz ehrlich mal an der roten Rudolfs-Nase, wer von uns Eltern hat diese Schwindelei nicht lange Jahre gewohnheitsmäßig und zwecks Erhaltung der guten alten Tradition, selbst bei den eigenen Kindern weitergeführt. 

Erwischt, dachte ich mirs doch.

Wie viele schöne Erinnerungen dies für viele von uns auch bedeutet haben mag, unterm Strich betrachtet war und ist es geradeheraus gesagt Schwindelei. 

Wenn es Euch so geht oder erging wie mir, geschah dies natürlich aus völliger Unbewusstheit heraus und dem Ziel seinem Kind die Welt in möglichst bunten, phantasievollen, lebensfrohen und warmen Farben zu malen. Ich kann mich sehr gut an viele wunderbare Erlebnisse in diesem Zusammenhang erinnern, einerseits. Andererseits habe ich die weniger Schönen wohl so gut verdrängt, dass sie für ein Überdenken meines Schwindelverhaltens den Kindern gegenüber, nicht maßgebend waren. Zumindest verfolgte ich damit die gut gemeinte Absicht, meinen Sprösslingen eine warme und angenehme Atmosphäre zu erschaffen.

Ja, erinnernd an die weniger schönen Situationen, welche eben durch das Schreiben dieses Artikels heftigst durch meine Gedanken purzeln, gruselt es mich gerade und ich verstehe nicht mehr, warum es nötig sein sollte, Kindern mit Angstmacherei etwas beibringen oder verhindern zu wollen. 

Ja is denn schon Weihnachten 2015 oder sind wir im Mittelalter stehengeblieben?

Grundsätzlich geht es hier wohl um zweierlei wichtige Dinge. Die Kindererziehung mit liebevollen Grenzen aber ohne Druck und Angstmacherei und einer auf der Basis eines gesunden und wahrhaften Vorbildes. 

Zum ersten fällt mir ein guter Spruch ein. Einer, der vielleicht alles in diesem Zusammenhang ausspricht was nötig ist: 

„Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu“ 

(und schon gar nicht unseren eigenen Kindern)

Ich kann mich jedenfalls noch sehr gut daran erinnern, wie ungeduldig und voller Angst ich den Nikolaustag herbeigesehnt habe, damit er endlich vorbei wäre und ich mich endlich mit offenem Herzen auf Weihnachten freuen konnte. Meine damaligen Bauchschmerzen, wünsche ich niemandem und am allerwenigsten einem Kind. Ja, natürlich, wie so vieles Andere war das gängige Normalität. Unsere Eltern, Großeltern wußten es nicht besser. Sie hatten es ebenso von den Ihren übernommen. 

Heute leben wir jedoch in einer anderen Zeit. Wir sind bewußter und offener, haben selber begonnen zu denken und uns nicht mehr „denken zu lassen“. Wir dürfen einfach nicht mehr zuschauen und akzeptieren dass mit unseren Kindern das Gleiche geschieht, was uns, ohne es bewußt zu bemerken, viele Traumas beschert hat. Wie sollen Kinder Vertrauen in sich und das Leben finden können, wie sollen sie jemals Liebe „richtig“ verstehen können, wenn wir ihnen durch unser Verhalten ein Paradoxon vor Augen führen. Wir sagen ihnen „ich hab dich lieb“, lassen den Nikolaus ins Haus und akzeptieren gleichzeitig, dass ihnen ein Knecht Ruprecht, Krampus oder Schwarzer Gesell den Hintern versohlt oder in den Sack steckt (wenn auch nur angedroht). 

Zum zweiten wichtigen Punkt geht es einfach um das Vorleben dessen, was wir unseren Kindern beibrigen wollen. Mittlerweile müßte es wohl schon der letzte begriffen haben, dass Erziehung aus einer einseitigen Machtposition heraus nicht funktionieren kann. Wenn wir in unsere Welt hinausschauen, bekommen wir viele Bestätigungen dafür. Es ist Zeit alles zu überdenken, was wir jemals für wahr gehalten haben könnten. Es ist an der Zeit darüber nachzudenken, was wir verändern können, ja verändern müssen, um eine Welt zu erschaffen, die für uns alle lebens- und liebenswert ist. Dies kann nur geschehen, indem wir jetzt so sind, wie wir die Welt haben möchten. Indem wir Liebe, Wahrheit und Ehrlichkeit „SIND“, diese jeden Tag durch unser Verhalten verkörpern und alles entrümpeln, was dem nicht entspricht.

Wie das Kind im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“, das den Kaiser und seine Schneider durch entwaffnende Ehrlichkeit enttarnt, sollten wir den Schleier von unseren überlieferten und unehrlichen Traditionen entfernen. Wir sollten ihnen Wärme, Geborgenheit, Nähe, Liebe und Frieden durch die Wahrheit vermitteln und nicht versuchen sie in einem Märchenschloss gefangen zu halten, das sich irgendwann sowieso mit einem unangenehmen und schalen Nachgeschmack in Luft auflösen wird.

Warum erzählen wir ihnen denn nicht wie es wirklich war, jeder so, wie er es am besten weiß und aus seinem Glauben heraus spürt? Glaubt ihr, das würde ihnen tatsächlich Glanz und Gloria nehmen? Nein, ich denke, es würde ihnen mehr geben als wir alle uns jemals vorstellen könnten. 

Wir würden ihnen die Kraft, die Sicherheit, die Gewissheit und das Urvertrauen für ihr ganzes Leben zum Geschenk machen, weil genau wir, als jene Menschen, denen sie ihr Herz voller Vertrauen schenkten und es für sie himmelweit öffneten, dieses Vertrauen nicht enttäuschen, sondern mit unserer Ehrlichkeit bewahren und beschützen.

Heute haben wir die Macht, die Welt von Morgen zu erschaffen.

Denken wir jeden Tag daran.

 

Von Herz zu Herz

©Monika Hagn

Autorin

www.sanara-lebenslicht.jimdo.com

Praxis für Persönlichkeitstraining, Coaching, Geistheilung

Bildquelle: gbpicsonline.com


Dies war ein Gastbeitrag von Monika. Mach es ihr nach und werde Gastautor auf den "Nur positiven Nachrichten". Gemeinsam machen wir das Netz zu einem wunderbaren Ort.

 

 
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