Gedanken zum authentischen "Sein"

Gedanken zum authentischen "Sein"

Gerade blättere ich ein bisschen durch meine Chronik und bleibe an dem Post hängen, den ich gestern teilte. Ich muss daran denken, wie interessant das Leben doch sein kann. Wie spontan Erkenntnisse den eigenen Weg kreuzen, wenn sie gerade mehr als passend sind. Mir so geschehen am gestrigen Tag. Dementsprechend lasse ich es gerade noch einmal Revue passieren.

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Ja denke ich, Weisheiten sind einfach zu lesen und nett anzuschauen. Kurz, bündig, knackig und aussagekräftig. Deshalb mag ich sie so. Darüberhinaus sie ins Leben zu integrieren ist aber definitiv schon eine andere Hausnummer und immer wieder eine Herausforderung wert.

Zu Zeiten, in denen ich mich rundrum wohl fühle, alles in Ordnung ist, Frieden herrscht, fällt es mir nicht schwer ich zu sein. In diesen Zeiten ist mir vollkommen bewußt, wer ich bin und was ich brauche. Ich kenne meine Ziele und gehe klar vorwärts und das mit Volldampf.

Doch irgendwann endet auch die bestausgebaute Straße und mündet auf einem holprigen Sandweg. Dieser Schotterweg ist mir nicht unbekannt. Ohja ich kenne ihn und kann mich durchaus sehr gut an all die Umwege drumherum erinnern, die ich ausprobierte. Von einem Moment auf den anderen fühlt es sich nicht mehr gut an. Dann, wenn plötzlich Gegenwind aufkommt, wenn unangenehme Entscheidungen fällig sind. Entscheidungen die alten Ängsten vorschub geben. Dann falle ich aus meiner Mitte bin irritiert, nicht mehr sicher und ängstlich. Jetzt authentisch sein fällt viel schwerer.

Und ich erinnere mich wieder an die alten Umwege, die ich ja gar nicht mehr gehen wollte, stehe wieder vor diesem Schotterweg und denke "nein, jetzt gehe ich keinen Umweg mehr, sondern gerade aus durch. Mag es holprig werden wie es will".

Autentisch sein, meinen Weg geradlinig gehen, eins mit mir selbst und dem was mich ausmacht, ist jetzt gefordert.

All die unangenehmen, weil so bekannten Emotionen melden sich. All das, was mich immer veranlasst hatte, Umwege zu gehen, nur um nicht hinspüren und alles nochmal fühlen zu müssen. Ich fühle und erlebe was es mit mir macht. Autentitzität bedeutet ja, sich nah zu sein unter allen Umständen. Es bedeutet sich gegen andere Meinungen durchzusetzen, Beharrlichkeit zu zeigen und die Konsequenzen auszuhalten. Es bedeutet all die alten Gefühle der Minderwertigkeit, der Angst vor Dominanz, Bestrafung und Ausgrenzung zu ertragen, anzunehmen und dadurch zu heilen. All das anzunehmen was geschehen kann, wenn ich endlich zu mir stehe und all dem was mir wichtig und wertvoll ist.
Es bedeutet nicht mehr davon zu laufen vor der Meinung anderer, ihrem Urteil standzuhalten und all dem was daraus folgen könnte. Und genau DAS ist es, was mich immer wieder hat umdrehen und Umwege gehen lassen.

Doch nun ist esplötzlich soweit und du hast dein Ziel beharrlich vor Augen und schreitest voran mit unbeirrbarem Mut, keinen Millimeter vom Weg abweichend.

Nichts kann dich aufhalten und dorthin zurückbringen, wo du schon so oft warst. Dort wo du wieder immer wieder zurückgefallen bist, klein beigeben hast.

Ja, du gehst nun deinen Weg klar, stark, mutig, beharrlich und mit der richtigen Portion Liebe und Achtsamkeit. DAS ist Autentizität und das ist Liebe zu dir selbst.

Von Herz zu Herz
@ Monika Hagn

In meinem Buch "Wege zu Dir" habe ich auch ein Kapitel dem Thema Autenthizität gewidmet.

www.sanara-lebenslicht.jimdo.com
Praxis für Persönlichkeitstraining, Coaching, Geistheilung

 
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