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Initiative macht durch Kunstprojekt auf Mikroplastikproblem aufmerksam
Ranga Yogeshwar: Physiker, #Scientists4Future - Luisa Neubauer: Akivistin #FridaysForFuture - Dieter Hallervorden: Schauspieler       © Saskia Uppenkamp

Umwelt Aktivisten pro Ozeane
Petition: Initiative macht durch Kunstprojekt auf Mikroplastikproblem aufmerksam

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Gute Nachrichten aus - Deutschland

Eine Initiative von Umweltaktivisten namens „Ocean. Now!“ hat sich zum Ziel gemacht, den Schutz der Weltmeere zu stärken und zu beschleunigen. Sie wollen kunstvoll auf das Mikroplastik im Meer aufmerksam machen, das durch Kunststoffe in Kosmetik und Reinigungsmittel in die Ozeane gelangen.

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Seit dem 8. Mai läuft dazu das Kunstprojekt „in your face“ von „Ocean. Now!“ in Zusammenarbeit mit der Hamburger Künstlerin Swaantje Güntzel. Sie widmet sich seit 10 Jahren dem weltweiten Plastikproblem und möchte die Verschmutzung der Ozeane sowie die Präsenz von Plastik in unserem Alltag mit den Mitteln der Kunst sichtbar machen und dadurch ins Bewusstsein der Menschen bringen.

in your face

Im Rahmen dieser Fotokampagne wurden Prominente und Ozeanliebhaber mit Plastikteilchen im Gesicht und blutender Nase porträtiert. „Ocean. Now!“ und Swaantje Güntzel möchten damit nicht nur auf die Ozeanverschmutzung, sondern auch auf Mikroplastik in Kosmetikprodukten aufmerksam machen. Sie fordern von der Politik ein Verbot von Plastik in Kosmetik, da dieses zu einem Großteil mitverantwortlich für Plastikverschmutzung in unseren Weltmeeren sind. 

Ocean. Now 71207Louisa Dellert: Bloggerin/Nachhaltigkeit, Naturalou - Johannes Strate: Sänger bei Revolverheld - Marcella Hansch: Gründerin Pacific Garbage Screening © Saskia Uppenkamp

Am 8. Juni wird es im Rahmen der Kampagne das Event „UN Tag der Ozeane - unsere Verantwortung im Anthropozän“ geben, welches in Berlin stattfindet. Als Abschluss dazu, will die Initiative einen offenen Brief an die amtierende Umweltministerin Svenja Schulze übergeben, indem dazu aufgefordert wird, Mikroplastik in Kosmetik und Reinigungsmitteln zu verbieten. Gefordert wird nicht nur das Verbot von Mikroplastikkügelchen, sondern auch ein Verbot von flüssigen und wachsartigen Kunststoffen sowie Gel und Pasten aus Kunststoff.

So entstehen die Bilder:

© Josué Cifuentes

“Mit dem Kunstwerk “Microplastics II” von Swaantje Güntzel möchten wir auf die Dringlichkeit des Problems hinweisen. Die Politik sollte nach dem Vorsorgeprinzip handeln und sofort die gesetzliche Definition von Mikroplastik überarbeiten. Auch flüssige Polymere müssen zukünftig darunter fallen”, so Meike Schützek, Mitgründerin des Ozeanschutzkollektivs Ocean. Now!

Verbraucher sind Mikroplastik leid

977 Tonnen Mikroplastik und knapp 47.000 Tonnen gelöste Polymere gelangen jährlich allein aus Kosmetik und Reinigungsmitteln deutscher Verbraucher ins Abwasser. Dabei lehnen 83% Prozent der Menschen in Deutschland Plastik in diesen Produkten ab. Und obwohl der Wunsch der Bevölkerung groß ist, dies zu vermeiden und durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen, wurde darauf seitens Politik und Hersteller in den vergangen Jahren kaum geachtet.

Das Mikroplastik ist nicht nur verantwortlich für die Verschmutzung der Meere, es ist zudem extrem gesundheitsschädigend für alles Leben auf der Erde. Zahlreiche internationale und unabhängige Studien belegen den Anstieg von Toxizität durch das Plastik in lebenden Organismen, also auch in uns Menschen.

Mikroplastik-Verbote weltweit

Einige Länder, unter anderen Schweden haben bereits ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetik geltend gemacht. Auch in den USA, Canada und Neuseeland ist es bereits verboten. Und etliche andere Länder, darunter Belgien, Österreich, Irland, Norwegen, Frankreich, die Niederlande, Luxemburg, Bangladesch, China, Indien, Indonesien, Malaysia, Taiwan und Australien, arbeiten derzeit an einem Verbot.

„Unsere Motivation für den Ozeanschutz basiert auf diversen Aspekten, aber in erster Linie auf einer Einsicht: Der Ozean spielt eine sehr ausschlaggebende Rolle in der Biosphäre unseres Planeten. Jedoch ist sein Gesundheitszustand in vielen Bereichen sehr schlecht. Dieses Wissen – und das Gefühl einer tiefen Verbundenheit mit dem Ozean, der Quelle allen Lebens auf der Erde –  bewegt uns dazu uns dafür einzusetzen, den Ozeanschutz zu beschleunigen“, so „Ocean. Now!, die sich in ihrer Arbeit auf das Pariser Klimaabkommen bezieht.

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