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Bild: ipdan

Fridays for Future
Tausende von Schülern demonstrieren gegen den Klimawandel

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„Wir sind jung, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut.“

Mit diesen und anderen Sprüchen demonstrieren die Schüler unter anderem in Hannover. Unter dem Motto: „Fridays for Future“ schwänzten tausende Schüler und Studenten den Unterricht um gegen den Klimawandel auf die Straße zu gehen.

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Ich freue mich besonders, als ich den Flyer der Schule meines Sohnes in der Hand halte. „Fridays for Future“ ist darauf zu lesen. Es ist eine Bitte der Klassenlehrerin an die Eltern, ihren Kindern zu erlauben an der Demonstration gegen den Klimawandel teilzunehmen. - ipdan: Autorin dieses Artikels

Deutschland zieht nach

Schon vor einiger Zeit durfte ich aus Australien berichten. Hier fanden bereits große Demonstrationen zu diesem Thema statt. Nun zieht Deutschland nach. Vorbild ist die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die jeden Freitag vor dem Parlament protestiert. Neben Australien und Schweden, fanden auch in Belgien, Dänemark und in den USA Proteste statt. 

Unterschiedliche Handhabe 

Das Kultusministerium in Hannover zeigte sich wenig begeistert von der Aktion. Demnach sollten Proteste dieser Art nach Unterrichtende stattfinden. Die Schüler sind jedoch der Meinung dass man nur für eine Zukunft lernen könne, wenn man auch eine hat. Das Fehlen während des Unterrichts wird von den Schulen unterschiedlich gehandhabt. Während einige Lehrer den Demonstrationszug sogar begleiten, wird in anderen Schulen das Fehlen als unentschuldigt gewertet. 

Größere Teilnahme als erwartet

Passanten reagieren durchweg positiv auf die Demonstranten.

„Ihr müsst Lärm machen, ihr seid jung.“

sagt eine der Zuschauerinnen, als die Schüler in Richtung Landtag laufen. Auch die Veranstalter durften sich freuen. Man hätte mit rund 500 Schülern gerechnet. Am Ende waren es aber um die 3500. Auch in anderen Städten fanden Demonstrationen statt. Darunter Berlin, München, Bremen und Kiel.

Quelle: HAZ, ipdan

Und hier seht ihr noch ein Video:


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