Motivationsplattform Ansporner - Ziel erreichen oder Geld spenden

Motivationsplattform Ansporner - Ziel erreichen oder Geld spenden

Gute Nachrichten aus Berlin - Deutschland

Was haben wir uns nicht alles an Silvester vorgenommen? Mit dem Rauchen aufhören, fünf Kilo abspecken, Oma öfter anrufen, mehr positive Nachrichten lesen... Alles gute Vorsätze, die in vielen Fällen bereits nach kurzer Zeit im Alltag untergehen. Die neue Online-Plattform "Ansporner" möchte unserem inneren Schweinehund nun Beine machen. Dort können Nutzer ihre Vorhaben einstellen, einen Referee auswählen und optional Geld auf das Erreichen des Vorhabens setzen. Wird das gesetzte Ziel nicht erreicht, wird der eingesetzte Geldbetrag einem guten Zweck gespendet.
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Marco Schneider, Mitgründer von Ansporner, hatte das Rauchen satt. Der Sprung in ein rauchfreies Leben wollte ihm nicht gelingen. Um das Erfinden von Anlässen für Ausnahmen war er nie verlegen, bis zu dem Tag, an dem er seiner Freundin versprechen musste, für jede Zigarette fünf Euro in die Gemeinschaftskasse zu legen. Beinahe zur selben Zeit erfuhr er von einer sozialen Plattform in den USA, wo das Prinzip, sich für die eigenen Ziele äußere Anreize zu schaffen, bereits von einer großen Community praktiziert wird. Die Idee zu einer ähnlichen Plattform für den deutschsprachigen Raum war geboren. 
 
Seit August 2016 können nun auch deutschsprachige Nutzer auf Ansporner.de ihre Chancen verbessern ihre Ziele zu erreichen. Die Teilnahme ist dabei kostenlos. Und so funktioniert es: 

  1.  Vorhaben anlegen

    Dabei kann man entweder zwischen vorgegebenen Zielen wie "Verliere Gewicht", "Trainiere regelmäßig", "Lebe rauchfrei" wählen, oder ein selbstdefiniertes Ziel eintragen.

  2. Optional kann ein Geldbetrag auf das Erreichen des Zieles gesetzt werden

  3. Festlegen eines Referees

    Der Referee ist ein neutraler Schiedsrichter und entscheidet, ob das Vorhaben am Ende erfolgreich war. Der Nutzer kann diese neutrale Person selbst festlegen und per E-Mail einladen. Sollte diese Person jemand sein, der ein ähnliches Ziel verfolgt, können sich beide gegenseitig motivieren und unterstützen. Natürlich könnte hier auch eine Vertrauensperson aus dem persönlichen Umfeld ausgewählt werden, was die Motivation ebenfalls steigern dürfte.

  4. Teil der Ansporner Community werden
     
    Laut Ansporner stehen Spaß und der Gemeinschaftsgedanke im Vordergrund. So können Nutzer ihre Vorhaben in Merklisten organisieren, Logbücher führen, Bilder hochladen und Erfolge oder Misserfolge auf sozialen Plattformen teilen. Durch verschiedene Kommentarfunktionen können sich Nutzer gegenseitig Motivieren. 

Sollte am Ende eines Vorhabens das Ziel nicht erreicht werden, wird der eingesetzte Geldbetrag, der erst am Ende des gescheiterten Vorhabens fällig wird, einem guten Zweck zugeführt. Sollte das Ziel erreicht werden, bleibt das Geld beim Nutzer. 
"Man wettet also gegen sich selbst Bares und wenn man sein Vorhaben nicht schafft, freut sich der gute Zweck! Dabei verbindet sich das Streben nach Selbstverwirklichung mit gemeinnützigem Engagement, was uns besonders am Herzen liegt.", 
 so Marco Schneider. 
 
Ansporner wählt dazu vierteljährlich drei oder mehr Projekte von Hilfsorganisationen aus, die mit dem Spendensiegel den Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) zertifiziert sind. Nutzer mit einem laufenden Vorhaben können abstimmen, zu welchen Anteilen die verlorenen Geldeinsätze an die Projekte gespendet werden. Ein Teil des eingesetzten Geldes verwendet Ansporner für Transaktions- und  Inbetriebhaltungskosten. Dennoch konnten von 370 Euro bereits 240 Euro an Hilfsorganisationen gespendet werden. 
 
Natürlich geschieht der Einsatz eines Geldbetrages auf freiwilliger Basis. Schneider, weiß als Psychologe (M. Sc.), dass sich dies für den Nutzer lohnen kann: 
 
"Bei Ansporner geht es darum, sich die eigenen Ziele bewusst zu machen. Dabei bestärken uns Anreize im Willen, unsere Ziele ernsthaft zu verfolgen. Dadurch, dass bei Ansporner Geld auf dem Spiel steht, wird ein Anreiz geschaffen, wie er essentieller nicht sein könnte." 
 
Ansporner ist erst seit Kurzem online. Bislang wurden 76 Ziele angelegt, 286 Trainings absolviert und 862 Zigaretten nicht geraucht.
 
Wer nun Lust bekommen hat, seinem inneren Schweinehund eine Karotte vor die Nase zu halten, kann dies ab sofort hier machen: Ansporner.de 
 
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