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Das Team der AMPO-Krankenstation

Beispielhaftes Projekt: AMPO
Engagement in Burkina Faso, West-Afrika durch Berliner Verein

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Gute Nachrichten aus Ouagadougou - Burkina Faso

Was ist denn AMPO? Und wer sind die „Freunde von AMPO“? In diesem Artikel erklären wir, wie durch den Berliner Verein Hilfe in West-Afrika geleistet wird und wie alles entstand.
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AMPO steht für Association Managré Nooma pour la Protection des Orphelins. Übersetzt: Verein zum Schutz von Waisenkindern -
"Das Gute geht nie verloren"
Wie alles anfing
Vor fast genau 25 Jahren gründete Katrin Rohde das erste Waisenhaus. Die Stadt Ouagadougou wies ihr ein Stück Land zu, um ihr Projekt zu verwirklichen, und sie traute ihren Augen nicht: Es war eine Müllkippe! Mit unglaublicher Energie und mit Hilfe von vielen Einheimischen entsorgte sie sämtlichen Unrat und baute die ersten festen Rundhütten für Jungen, die auf der Straße lebten, von Familien verstoßen, misshandelt und ohne Perspektiven. Vor 25 Jahren beherbergte AMPO 20 Jungen, mittlerweile leben aber über 300 Jungen, Mädchen und junge Frauen in den verschiedenen Einrichtungen.
 
Vielseitige und umfangreiche Hilfe
Neben den Waisenhäusern für Jungen und Mädchen entstanden ein Frauenhaus für verstoßene junge Frauen, ein Frauenberatungszentrum, eine Rollstuhlwerkstatt, eine Bio-Farm und eine Krankenstation. Die Krankenstation ist das Herzstück von AMPO geworden. Nicht nur die BewohnerInnen der Projekte werden dort medizinisch versorgt, sondern auch der größte Teil der armen Bevölkerung Ouagadougous, die sich keine Medikamente oder ärztliche Untersuchungen und Behandlungen leisten können.
 
Jährlich werden über 60.000 Menschen dort behandelt. Katrin Rohde ist letztes Jahr 70 Jahre jung geworden. Das Leben in einem der ärmsten Länder der Welt hat auch bei ihr Spuren hinterlassen. Malaria-Schübe kommen und gehen. Aber mit einer unerbittlichen Energie und Kraft kämpft sie dafür "ihr" AMPO am Leben zu erhalten. Regelmäßig reisen auch wir nach Ouagadougou. Wir besuchen die einzelnen Projekte, deren DirektorInnen ausschließlich AfrikanerInnen sind. Wir schauen was unsere bzw. Ihre Spenden bewirken und berichten regelmäßig über die Arbeit, die vor Ort geleistet wird.
 
„Hilfe zur Selbsthilfe“
Die Philosophie von Katrin Rohde „Afrika den Afrikanern“ wird hier in beispielhafter Weise umgesetzt. Keine "Weißnase" macht hier Vorschriften, sondern unterstützt mit Ratschlägen, wenn sie gewünscht sind. Und manchmal denke ich, wenn ich mit AMPO kommuniziere:
„Ich liebe eure Professionalität. Ich liebe eure Art beim Wesentlichen zu bleiben. Und ich wünschte uns Weißnasen manchmal die gleiche Mentalität.“
Wie jedes Hilfsprojekt ist auch AMPO auf Spenden angewiesen. Unser Ziel ist es das Herzstück von AMPO, die Krankenstation, weiter finanzieren zu können. Möchten Sie helfen? Spenden zur Rettung der Krankenstation können Sie hier: AMPO-Spenden 

Bilder

Wartende Mütter mit ihren Kindern

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