Du trägst sie immer noch? Zen Geschichte über das Loslassen.
Photo by Jr Korpa on Unsplash

Du trägst sie immer noch? Zen Geschichte über das Loslassen.

Anzeige

vom

Obwohl wir das Geschehene nicht mehr ändern können, belasten uns manche Erlebnisse aus der Vergangenheit auch in der Zukunft. Die folgende Kurzgeschichte zeigt, wie man im Zen Buddhismus damit umgeht.

Ergotopia

Anzeige

Zwei Mönchen gingen eine Straße entlang und kamen an einen Fluss. Am Ufer stand eine schöne junge Frau, die nicht wagte, den Fluss allein zu überqueren. Einer der Mönche trat galant hinzu und bot ihr an, sie auf seinen Schultern zu
tragen. Als sie die andere Seite erreichten, dankte sie dem Mönch, und jeder ging seines Weges.
Nachdem sie hundert Schritte gegangen waren, fragte der zweite Mönch den ersten: „Wie konntest du das Tun? Du bist ein Mönch, einer, der entsagt hat. Du solltest keine schönen Frauen auf deinen Schultern herumtragen.“ Worauf der erste Mönch sagte:

„Oh, du trägst sie immer noch? Ich habe sie abgesetzt, als wir das Ufer erreicht haben.“

Quelle: Aus dem Zen Buddhismus, unbekannte Quelle.

Mehr positive Nachrichten dank Deiner Hilfe

Es passieren so viele wunderbare Dinge auf dieser Welt. Unser frei zugängliches Online-Magazin berichtet darüber. Unterstütze unser kleines Team bei der Verbreitung positiver Nachrichten und setze ein Zeichen der Wertschätzung. Als Dank bieten wir Dir ein werbefreies Lesevergnügen.

Werde Fördermitglied

Benutzer-Bewertungen

In diesem Beitrag gibt es noch keine Bewertungen.
Hast Du bereits ein Benutzerkonto? Hier
Ratings
Gesamteindruck
Meine Website
Kommentare