Britische Zuckersteuer auf besonders süße Getränke zeigt positive Wirkung
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Vorbeugung von Fettleibigkeit und Diabetes durch Senkung des Zuckergehaltes
Britische Zuckersteuer auf besonders süße Getränke zeigt positive Wirkung

von GN Good News
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Gute Nachrichten aus - Großbritannien vom

In Großbritannien tritt ab April 2018 ein neues Gesetz in Kraft, das eine Steuer auf besonders zuckerhaltige Getränke vorsieht. Bereits vor zwei Jahren wurde diese Änderung angekündigt, die bei vielen Anbietern dafür sorgte, dass der Zuckergehalt in Getränken bedeutend verringert wurde. Damit können Fettleibigkeit und Diabetes vorgebeugt und ein gesünderes Bewusstsein gefördert werden. 

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Getränke enthalten weniger Zucker
Getränkehersteller müssen in Großbritannien ab dem 6. April eine Steuer bezahlen, wenn die Limonaden bei 100 Millilitern mehr als 5 Gramm Zucker enthalten - bei mehr als 8 Gramm sogar eine höhere Abgabe. Riesige Unternehmen wie Coca Cola, Nestlé, Britvic, Lucozade Ribena Suntory, Tesco und Lidl sowie kleinere Getränkehersteller haben seit der Ankündigung des neuen Gesetzes den Zuckeranteil der süßen Getränke drastisch reduziert - viele unter 5 Gramm: z.B. Fanta von 6,9 auf 4,6 Gramm und Sprite von 6,6 Gramm auf 3,3 Gramm.
„Großbritannien reiht sich neben Irland, Portugal, Estland, Belgien, Norwegen, Mexiko, Südafrika und Frankreich in die immer länger werdende Liste von Ländern ein, die mit steuerlichen Anreizen aktiv gegen Fehlernährung, Fettleibigkeit und Diabetes vorgehen [...]“, sagte Luise Molling von foodwatch.
Die Steuereinnahmen werden zweckgebunden ausgegeben
Die Hersteller haben laut dem staatlichen Office for Budget Responsibility (OBR) den Zuckergehalt schneller und konsequenter gesenkt als erwartet. Deswegen rechnet das OBR satt den 2016 erwarteten 520 Millionen Pfund Steuereinnahmen für 2018-2019 jetzt eher mit weniger als 240 Millionen Pfund. Für die Bürger ist diese unerwartete Senkung allerdings sehr gut. Je weniger Zucker in den Getränken, desto besser für die Gesundheit. Denn die Zuckergetränke fördern Diabetes und Fettleibigkeit, die in den vergangenen Jahrzehnten sichtlich zugenommen haben. Die eingenommene Zucker-Steuer soll laut der britischen Regierung zweckgebunden für die Förderung des Schulsports sowie -essens verwendet werden.

Der einzige Nachteil könnte sein, dass Hersteller statt Zucker Süßstoffe nutzen könnten. Es wäre allerdings besser, den Süßgeschmack allgemein zu verringern, um der Süßgewöhnung vor allem bei Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken.
 
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