Wurzelwerk nutzen für Aufforstung
Bild: CCO Lizenz/pixabay/MonikaP

Kinderhilfswerk Projekt
Wurzelwerk nutzen für Aufforstung

von
Ana Huber
Ana Huber
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Gute Nachrichten aus - vom

In vertrockneten Böden lassen sich die Wurzeln zumeist wiederbeleben und für eine Wiederaufforstung nutzen.

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Die sogenannte FMNR-Methode von Australier Tony Rinaudo lässt unterirdische Wurzeln wieder aufleben. Dafür bekam er im Jahr 2018 den Alternativen Nobelpreis. Um der weltweiten Verwüstung entgegenzuwirken, wird die FMNR-Methode genutzt, um Aufforstung in dürren Gebieten zu betreiben. Auch das Kinderhilfswerk World Vision arbeitet seit vielen Jahren mit dieser Methode und forstet in 26 Ländern Weltruf auf.

 

 

„Das ist ein einfaches, effektives und preiswertes Vorgehen“, so World Vision-Medienreferent Dirk Bathe gegenüber Deutschlandfunk. „Wir benutzen dabei Wurzeln, Strunke, die noch in der Erde sind.

 

Mit durchschnittlich 4 US-Dollar pro Hektar ist die Aufforstung mit der FMNR-Methode gegenüber der herkömmlichen Aufforstung um einiges preiswerter. Diese liegt bei etwa 150 US-Dollar pro Hektar. 

 

„Häufig werden Ländereien abgeholzt oder gerodet, im Boden befinden sich aber oft immer noch unterirdische Wälder. Diese Wurzelsysteme sind noch lebendig, aus den Wurzeln kommen dann kleine Triebe wieder heraus.“

 

Damit das Aufforstungsprojekt weltweit erfolgreich ist, werden Bauern hinsichtlich Finanzen und Aufklärung durch das Kinderhilfswerk World Vision unterstützt.

 

Quelle: Deutschlandfunk

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