Kleinstadt ohne Autos: 12.000 neue Bewohner in Pontevedra seit Autoverbot
Bild: CCO Lizenz/pixabay/VMonte13

Fußgänger und Fahrradfahrer willkommen
Kleinstadt ohne Autos: 12.000 neue Bewohner in Pontevedra seit Autoverbot

von
Ana Huber
Ana Huber
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Gute Nachrichten aus Pontevedra - Spanien vom

Das kleine Städtchen Pontevedra in Spanien hat es durchgesetzt: In der Innenstadt dürfen keine Autos mehr fahren - nur noch mit Sondergenehmigung. 

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Lärmfreie Kommune 

Es ist herrlich ruhig, man hört die Vögel zwitschern und die Menschen lachen. Jeden Tag freuen sich die Menschen und der Bürgermeister Lores von Pontevedra, wenn sie auf die Strasse gehen oder das Fenster öffnen. Es ist ein völlig neues Lebensgefühl. Eltern können ihre Kinder beruhigt in den Straßen spielen lassen, Menschen verweilen und können sich in Ruhe unterhalten. 

Früher rauschten vor dem Büro des Bürgermeister etwa 14.000 Autos pro Tag vorbei. In die mittelalterliche Stadt aus dem 18. Jahrhundert dürfen die Autos jetzt nur noch bis zum äußeren Ring fahren. Das gesamte Gebiet innerhalb des Rings ist eine Fußgänger- und Fahrradzone. Die Anwohner parken unterirdisch statt am Strassenrand. Auf den wenigen noch gebliebenen Verkehrsstraßen in der Stadt darf nur noch Tempo 30 gefahren werden. 

Das Konzept zieht neue Einwohner an 

12.000 neue Menschen sind seither nach Pontevedra gezogen, auch sie wollen in den Genuss einer Stadt ohne Lärm kommen. Menschen flanieren durch die Gassen, Kinder lachen, Ältere halten ein Schwätzchen, es scheint als wäre die Lebenslust vieler Menschen zurückgekehrt. Auch die kleinen Läden der Innenstadt profitieren davon. Große Einkaufszentren dürfen sich nicht mehr ansiedeln in der Innenstadt. Aber es gibt auch Gegenwind. Aus diesem Grund dürfen an besonderen Tagen wie Hochtzeiten die Brautleute im Auto zur Kirche fahren. Die Hochzeitsgesellschaft aber muss hinterherlaufen. Auch bei Beerdigungen macht Bürgermeister Lores eine Ausnahme. 

Quelle: trendsderzukunft

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