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Emmanuel

Burundi wird grün
Burundi: So möchte ein Student aus der Wüste eine Oase machen

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Gute Nachrichten aus Bubanza - Burundi

„Ich träume von einem grünen Burundi. Einem Burundi in dem jeder gute Luft atmet.“

Emmanuel Niyoyabikoze hat Großes vor. Mit seinem Projekt möchte er der Wüstenbildung in seiner Heimat entgegenwirken. 

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Seit frühester Kindheit beobachtet der 24-jährige die stetige Verschlechterung der Bodenqualität. Es ist nicht zu übersehen dass die Wüstenbildung in Burundi auf dem Vormarsch ist. Emmanuel möchte nicht länger zusehen. Deshalb beschließt er im Juli 2018 ein Projekt für die Umwelt ins Leben zu rufen.

Mehr Bäume

Die Idee scheint einfach. Um den Umweltkreislauf positiv zu beeinflussen, müssen mehr Bäume her. Mit den wenigen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen baut er ein Gewächshaus und beginnt mit der Aufzucht verschiedener Pflanzen und Bäume. Sein Ziel: Eine Million Bäume in den nächsten drei Jahren. 40.000 kleine Bäume, die aus Samen gewachsen sind, stehen bereits in der Baumschule.

„Ich arbeite für die Menschen, die Nation, den Planeten - für alle. Ich habe mich geopfert, um diese Vision zu erreichen und zu verwirklichen.“, schrieb er Anfang 2019 auf seinem Facebookprofil.

Mehr Nahrung durch Obstbäume

Emmanuel erhofft sich durch sein Projekt noch ein weiteres Problem in den Griff zu bekommen. Ebenfalls aufgrund der Wüstenbildung lebt ein Großteil der Burundier von Reis, Mais, Sorghum, Bohnen oder Knollen. Die Ernährung ist nicht nur einseitig, zusätzlich fallen auch die Ernten oft gering aus. Deshalb leiden viele der Einwohner unter den Folgen von Mangelernährung. Emmanuel plant unter seine Baumzucht einen erheblichen Teil an Obstbäume zu mischen. In der Hoffnung, dass diese möglichst viele Früchte tragen, möchte er damit die Mangelernährung in seiner Gemeinde ausgleichen. In seiner Baumschule wachsen bereits Grevillea, Zedrele, Terminalia Superba, Eukalyptus, Calliandra sowie Papaya und Orange.

Die Bäume sind vor allem für die Bekämpfung der Wüstenbildung, des Klimawandels und der Bodenerosion von größter Bedeutung. Folglich wird die Landwirtschaft sehr profitieren. In Burundi ist die Haupttätigkeit der Bevölkerung die Landwirtschaft, also etwa 80% sind Landwirte. Sobald die Umwelt geschützt und die Wüstenbildung sowie Erosion abgeschwächt sind, ist Landwirtschaft besser möglich. Hunger sowie Krankheiten aufgrund von Unterernährung werden verhindert.

Was ihn daran gehindert hat in der ersten Phase mehr Obstbäume zu pflanzen, waren vor allem die geringen Mittel. Wenn Emmanuel mehr Unterstützung hat, wird es mehr Obstbäume geben. Er hat bereits Samen von Äpfeln, Mandarinen, Avocados und mehr.

„Meine Vision: 70.000 Laubbäume und 30.000 Obstbäume in der ersten Phase zu pflanzen", schreibt Emmanuel Nur positive Nachrichten.

Jetzt geht es richtig los

Am 02.01.2019 hat Emmanuel die ersten 30 Bäume in Lycee Gisovu und Lycee Bubanza eingepflanzt. In seiner Baumschule gibt es über 40.000 Bäume. All diese Bäume werden bis Ende Februar 2019 einpflanzt. Das Projekt wird jedoch bis zur Verwirklichung seiner Träume weitergehen. Sein Ziel ist es in den nächsten drei Jahren eine Million Bäume zu pflanzen.

Emmanuel erster Baum 0c1f902.01.2019: Emmanuel (Mitte) pflanzt mit seinen Helfern die ersten 30 Bäume.

49900596 2256092691293599 1991266028063031296 o f0bf803.01.2019: 314 Bäume wurden bei der Gisovu High School gepflanzt.

49292682 2256092497960285 3461524129092468736 o add5d04.01.2019: An zwei Schulen wurden 989 Bäume gepflanzt.

Quelle: AKEZA


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Das ist ja alles schön und gut, aber die haben alle nur Moringabäume in der Hand. Das ist ein sehr schnell wachsender Baum, den man auch sehr gewinnbringend an reiche und gesundheitsfanatische Europäer verkaufen kann, bzw. seine getrockneten Blätter. Insofern, wo ist jetzt genau der Unterschied zu einer Bananenplantage in Equador? Es wird in dem Artikel nicht erwähnt, ob es um Aufforstung geht (Moringa ist dazu eher nicht geeignet) oder um das anlegen einer Plantage zum Moringaverkauf (dazu ist Moringa hervorragend geeignet). Es wird nicht erwähnt ob das nachhaltig geschehen soll, ob es nach Bio-Vorstellungen passieren soll usw. Eigentlich steht da nur "Juhuuu irgendjemand irgendwo will ganz doll viele Bäume pflanzen weil seine Landsleute hungern." Ähm ja, aber von Moringa werden sie nicht satt werden, warum nicht Mango, Banane, Kokosnuss, Kaki, Feige Datteln oder sonstige tropische Früchte pflanzen, wenn man schon angeblich "sich opfert"? Bei so viel blinder positivität und fehlender Tiefe kann ich echt nur den Kopf schütteln. Ich freue mich ja auch über schöne Dinge, aber hier rieche ich eine ganz große Artikelente, als wäre hier Sommerloch oder so. Also bitte nachbessern, der Artikel hat Potential, aber so wie er jetzt grade hier steht, wirkt er mehr als hölzern, um es so positiv wie möglich auszudrücken. Denn ich finde Holz wunderbar und wunderschön, auch wenn ich Bäume noch wunderbarer und wunderschöner finde. Aber wie ein Baum steht der Artikel eben gerade nicht da, aufrecht und stark, über jeden Zweifel erhaben ;)
G
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