Schutz der Andengletscher 
Bild: CCO Lizenz/pixabay/hbieser

Nationalpark Chile
Schutz der Andengletscher 

von
Ana Huber
Ana Huber
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Gute Nachrichten aus - Chile vom

Ein Nationalpark in Chile soll die Gletscher in den Anden schützen. 

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Zum Schutz der Andengletscher vor den Auswirkungen des Klimawandels wurde ein riesiges Gebiet in Chile zum Nationalpark erklärt. Der scheidende Präsident Sebastian Piñera gab bekannt, dass der Gletschernationalpark 75.000 Hektar groß sein werde. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Universität von Chile warnte vor der Gletscherschmelze. Laut dieser Studie gibt es weniger Eis, bzw. das vorhandene Eis ist mit dunklen Staubpartikeln bedeckt. Demzufolge reflektieren die dunkleren Flächen weniger Sonnenlicht und erwärmen sich. Chile ist eines der zehn Länder weltweit mit der höchsten Masse an Gletschern. 


"Die Gletscher enthalten 32 Mal so viel Wasser wie der El Yeso", so Piñera gegenüber dem Spiegel. Der El Yeso ist ein großer Stausee, welcher die Hauptstadt Santiago de Chile mit Wasser versorgt. "Die Gründung des Parks ist ein grundlegender Schritt, den unser Land unternimmt, um der Zerstörung der Natur den Kampf anzusagen."


Auch der große Gletscher-Wasserlieferant Juncal Norte, der die Stadt Santiago de Chile versorgt, ist um 670 Meter zurückgegangen seit 1955. Das entspricht mehr als 20 Prozent der Gesamtmasse. Vom neuen Anden Nationalpark erhoffe man sich, das Schmelzen der Gletscher aufzuhalten. 

 

 

Quelle: Spiegel

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