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Rumänien: Versuch der Regierung ein Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe einzuführen ist am Referendum gescheitert
Bild: CCO/Lizenz/pixabay/PublicDomainPictures

Für mehr Menschenrechte
Rumänien: Versuch der Regierung ein Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe einzuführen ist am Referendum gescheitert

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ipdan
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Rumäniens Regierung scheiterte am vergangenen Wochenende kolossal bei dem Versuch ein Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe einzuführen. Grund dafür war die mangelnde Beteiligung des Volkes an der Abstimmung zum Referendum.

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Während immer mehr Länder die Ehe für alle legalisieren, wollte die Regierung von Rumänien das Gesetz zur Eheschließung verschärfen. Da die Verfassung des Landes eine Ehe bisher geschlechtsneutral als „Bund zwischen Ehegatten“ definiert, zielte das dafür erarbeitete Referendum darauf ab den Eintrag ausschließlich in „Bund zwischen Mann und Frau“ zu ändern.

Abstimmung über zwei Tage

Auch christliche Fundamentalisten der orthodoxen Kirche befürworteten das Verbot, weshalb die Regierungspartei PSD gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner das Referendum für zwei Tage ansetzte. Damit sollte eine besonders hohe Beteiligung erreicht werden. Die Partei erhoffte sich durch die Zustimmung eine Stärkung ihrer Machtstellung.

Schwache Beteiligung

Das Referendum über ein Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen scheiterte jedoch kolossal. Nach Angaben der Wahlkommission gaben lediglich 20,4 Prozent der wahlberechtigten Bürger ihre Stimme ab. Für einen verbindlichen Entscheid hätten es jedoch mindestens 30 Prozent sein müssen. Homosexualität ist in Rumänien noch immer tabuisiert. Erst seit 2001 ist sie nicht mehr strafbar.

In diesen Ländern ist die Ehe für alle bereits erlaubt

Während in Deutschland seit dem 1. Oktober 2017 auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürfen, ist dieses auch in anderen europäischen Ländern möglich. Vorreiter waren die Niederlande. Hier geben sich bereits seit 2001 homosexuelle Paare das Ja-Wort. Es folgten Norwegen, Dänemark, Schweden, Portugal, Spanien, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Island, Luxemburg und Finnland.

Aber auch in anderen Ländern der Welt ist die Ehe für alle schon längst legal. So können gleichgeschlechtliche Paare in den USA seit 2015, in Kanada seit 2005, in Südafrika seit 2006, in Neuseeland seit 2013 und in Taiwan seit 2016 heiraten. In Südamerika erlauben bisher Argentinien, Uruguay, Brasilien und Kolumbien die Ehe für alle.

Quelle: t-onlineSüddeutscheSpiegel

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