Kompost-Toiletten, die Gutes tun
Bild: CCO Lizenz/pixabay/Clay Banks

Soziale Firma
Kompost-Toiletten, die Gutes tun

von
Ana Huber
Ana Huber
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Gute Nachrichten aus - vom

Ein soziales Unternehmen vermietet Kompost-Toiletten auf Festivals und produziert ökologisches WC-Papier. Ein großer Teil dieses Gewinns wird dazu verwendet Menschen in Entwicklungsländern den Zugang zu sanitären Anlagen zu ermöglichen. 

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Die Goldeimer GmbH aus Hamburg stellt Toilettenpapier und Trockentoiletten her. Zusammen mit Viva con Agua, einem Getränkehersteller und der Welthungerhilfe wird ein Teil des Gewinnes dieser Unternehmen verwendet, um vor allem in Afrika Toiletten zu errichten und Menschen den Zugang dazu zu ermöglichen. Insgesamt seien laut Welthungerhilfe etwa 2,4 Milliarden Menschen weltweit ohne Zugang zu einem WC.

 

 

Sanitäre Projekte in Afrika 

Malte Schremmer und Rolf Schwander, die beiden Gründer von Goldeimer hatten die Idee zu den Kompost-Toiletten auf ihrer Reise in Afrika als Schlemmer von Durchfall geplagt kein WC in der Nähe fand. Im Jahr 2013 wurden die ersten Trockentoiletten dann auf Festivals gestellt. Diese trockenen Toiletten sind unabhängig vom Wasser-System, denn sie funktionieren mit Sägespänen. Anschließend kann alles dann als Dünger eingesetzt werden. 

 

Laut eigenen Angaben der Gründer beträgt der jährliche Umsatz von Goldeimer knapp eine Million Euro. Von diesem Gewinn wird ein Teil verwendet, um in Uganda und in Äthiopien sanitäre Projekte zu finanzieren. Ein Teil der Einnahmen der Goldeimer GmbH stammt außerdem von dem Verkauf ökologischen WC-Papiers aus Altpapier. In etwa 800.000 Packungen werden pro Jahr verkauft. 

 

„Bis alle Menschen einen Zugang zu Sanitäranlagen haben, wird es noch etwas dauern. Es ist teurer, einen kompletten Wasserkreislauf zu schaffen, als einen Brunnen zu errichten. Bei der Beseitigung des Wasserproblems können die Kompost-Toiletten helfen“, so Schremmer. 

 

Auch in Äthiopien werden die ersten Goldeimer-Toiletten bereits eingesetzt. Dort ersetzen die Trockentoiletten vor allem sogenannte „Septic Tanks“. Das sind Behälter, in denen der Unrat gesammelt wird und dann unbehandelt auf große Deponien gekippt wird. 

Quelle: faz

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