Große Reederei ändert Route
Bild: CCO Lizenz/pixabay/imbault

Zum Schutz der Pottwale
Große Reederei ändert Route

von
Ana Huber
Ana Huber
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Gute Nachrichten aus - vom

Um die Pottwale zu schützen, setzen sich Tierschützer dafür ein, dass die Transport-Reederei MSC ihre Route ändert. 

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Pottwale sind erstaunliche Tiere, denn sie haben das größte Gehirn aller Lebewesen und tauchen länger als jedes andere Säugetier. Pottwale sind in allen Meeren zu Hause. Leider schrumpft ihre Population kontinuierlich. So gibt es laut verschiedener Tierschutz Organisationen im Mittelmeer nur mehr etwa 300 Tiere. 

 

Verbund von vier NGOs

Dank eines Verbunds von Umwelt- und Tierschutzorganisationen kann der Schutz dieser Wale nun erfolgreich verbessert werden. Zu dieser NGO-Koalition gehören der International Fund for Animal Welfare (IFAW), OceanCare, Pelagos Cetacean Research Institute und WWF Griechenland. Die weltgrößte Transport Reederei MSC (Mediterranean Shipping Company) konnte dank des Engagements dieser Koalition überzeugt werden, ihre Route im Westen Griechenlands zum Schutz der Tiere zu ändern. Auf dieser Route kam es regelmäßig zu tödlichen Zusammenstößen mit den Pottwalen, denn dort am Hellenischen Graben, südwestlich von Greta, versammeln sich die Tiere das ganze Jahr über immer wieder. 

 

 „Als weltweit führendes Unternehmen in der Containerschifffahrt und -logistik haben wir die Verantwortung, sicherzustellen, dass unser Frachtbetrieb einen positiven Einfluss hat und unser langjähriges Engagement für die Erhaltung und den Schutz der Meere und der marinen Tierwelt widerspiegelt“, so Stefania Lallai, Vice President of Sustainability bei der MSC Mediterranean Shipping Company gegenüber trendtopics. „Die Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen ist der Schlüssel zum Verständnis und zu Maßnahmen zum Schutz der bedrohten Pottwale entlang der griechischen Küste.“

 

Allein durch diesen ersten Schritt zum Schutz der Pottwale im Mittelmeer werde laut der NGOs, das Risiko für die Pottwale um fast 75 Prozent gesenkt. 

 

„Durch kleine Änderungen der Routenführung kann der MSC einen bedeutenden Beitrag zum Schutz dieser bedrohten Wale leisten. Diese Population ist gefährdet, und selbst ein Schiffsanschlag ist einer zu viel. Wenn der gesamte Schiffsverkehr in diesem Gebiet diese geringfügigen Änderungen vornehmen würde, könnte das Risiko für Pottwale, von Schiffen angefahren zu werden, um fast 75 Prozent reduziert werden“, so die NGO-Koalition. 

 

Quelle: Trendtopics

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