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The Farmhouse - Wohnen und Gemüse anbauen im Hochhaus-Garten
Bild: Adobe.Stock/Cookie Studio

Urban Farming im Trend
The Farmhouse: Wohnen und Gemüse anbauen im Hochhaus-Garten

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Gute Nachrichten aus - der ganzen Welt

Gesunde Lebensmittel werden immer häufiger nachgefragt. Doch die Flächen für den Anbau sind knapp. Deshalb kam ein Architektenpaar auf die Idee, Hochhaus-Gärten für die Nahrungsmittelproduktion in Wohntürmen anzulegen.

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Die Idee dahinter

Beim Anbau von Gemüsegärten in Wohntürmen erübrigt sich nicht nur so mancher Weg zum Supermarkt, sondern auch viele Verpackungen werden dadurch eingespart. Ergo weniger Müll, besser für die Umwelt. Außerdem werden zunehmend Lieferketten ersetzt und der Nahrungsmittelanbau wird den Menschen wieder nahe gebracht. 

Auch die Klimaveränderung, sowie die wachsende Erdbevölkerung hat das chinesisch-österreichische Architektenpaar Fei und Chris Precht dazu animiert ein flexibles Wohnhochhaus mit integrierter städtischer Farm zu entwerfen. Ein Hochhaus, welches aus nachhaltigem Baustoff errichtet ist. Zwei Jahre lang tüftelten die beiden am Konzept des modularen Bausystems namens „The Farmhouse“. Damit lassen sich Treibhäuser und Beete in Gebäuden integrieren. Das Haus selbst kann ebenfalls in die Höhe und Breite wachsen. Die einzelnen Elemente können vorgefertigt auf der Baustelle zusammen gesetzt werden. 

Wohnen und Gemüseanbau in einem Haus:

„Hier wird die Nahrungsmittelproduktion sichtbar“, so der Architekt Chris Precht. „Sie betritt unsere Städte. Ich denke, wir vermissen diese physische und mentale Verbindung zur Natur und dieses Projekt könnte ein Katalysator dafür sein, um uns wieder mit dem Lebenszyklus unserer Umwelt zu verbinden.“

Die Abwärme des Gebäudes soll für die Treibhäuser genutzt, um das Wachstum der Pflanzen zu fördern. Eine Aufbereitungsanlage für Wasser filtert und recycelt Regen- und Brauchwasser, während Lebensmittelabfälle in den Gärten als Kompost dienen. So werden alle Ressourcen optimal und nachhaltig genutzt.  Ein Konzept, welches sich künftig in hunderten Städten weltweit umsetzen lassen würde. 

Quelle: Edison 


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