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Neuer Präsident in Gambia gewählt – eine Ära der Gewalt geht zu Ende

Neuer Präsident in Gambia gewählt – eine Ära der Gewalt geht zu Ende

Gute Nachrichten aus - Gambia

Die Nacht auf den 2. Dezember 2016 brachte eine große Veränderung für die Menschen in der kleinen afrikanischen Republik. Nach 22 Jahren der Herrschaft Yahya Jammeh´s über sein Volk ist ein kleines Wunder geschehen. Es gibt einen neuen Präsidenten. Adama Barrow ist für die kommenden 5 Jahre für die Geschicke der Regierung seines Landes verantwortlich. Eine Ära der Gewalt und Unterdrückung ist beendet worden. 
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Die Menschen haben sich mehrheitlich in 28 von 53 Wahlbezirken für eine Veränderung ausgesprochen. Die Wahlen verliefen mit großer Beteiligung und ohne jede Gewalt. Erst im Sommer ließ Präsident Jammeh eine Demonstration blutig niederschlagen. Während des Wahlkampfes drohte der amtierende Präsident der Opposition mit dem Tod. Yahya Jammeh war 1994 durch einen Staatsstreich an die Macht gekommen. Die folgenden zwei Wahlen wurde er im Amt bestätigt, bis er dann im Jahr 2002 die Beschränkung der Amtszeit aus der Verfassung streichen ließ. In den folgenden Wahlen kam es laut Kritikern zu Unregelmäßigkeiten. Nach Aussage der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hatte keine Chance auf eine faire Wahl bestanden. Wie auch in den vergangenen Jahren wurden Jornalisten unterdrückt, Sicherheitskräfte wurden für die eigenen Interessen benutzt und etliche Oppositionelle verhaftet.
Quelle: Human Right Watch 

Um so größer ist die Freude und das Staunen. Es ist tatsächlich ein kleines Wunder geschehen. Trotz großem Sicherheitsaufgebot feiern heute die Menschen in den Straßen. Es geht ein Aufatmen durch das Land. Hoffnung keimt auf, der Schleier der Angst ist durchbrochen. Die jungen Menschen standen vor einer Zukunft ohne Zukunft. Bis heute sind so viele von ihnen auf dem Weg in ein besseres Leben geflohen. Sie starben auf dem "Backway". Nun stehen die Zeichen auf Hoffnung und Frieden, ohne Gewalt und Angst. In diesem Klima kann sich wieder etwas entwickeln. Die jungen Menschen sind voller Ideen und wir dürfen gespannt sein, was die nächsten Jahre bringen. Die Kommentarticker in Facebook laufen heiß. Menschen aus der ganzen Welt teilen sich mit und freuen sich. Es erinnert mich ein wenig an den Mauerfall, nur dass es sich dort um eine Mauer der Angst gehandelt hat. Sie fällt nun wie ein Schleier. Es ist ansteckend. Ein Vorweihnachtsfest, die Freude ist spürbar und wieder 
können wir sehen, dass es nicht hoffnungslos ist. 
 
Möge das Lächeln der "Smiling Coast" niemals enden.
 
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