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Frosta-Produkte ab 2020 plastikfrei
Gute Nachrichten aus Hamburg (Deutschland) vom
Das Tiefkühlkost-Unternehmen Frosta setzt auf Verpackungen ohne Kunststoff.
Zum Jahreswechsel will man bei Frosta komplett von Plastikverpackungen auf Papierverpackungen umsteigen. Dadurch werde man in etwa 40 Millionen Kunststoffverpackungen einsparen, so die Sprecherin Friederike Ahlers. Die Produkte werden dadurch um bis zu 5 % teurer.
Neue Wege
Bereits im Jahr 2003 ging das Unternehmen neue Wege, indem es als erstes komplett auf Farbstoffe, Geschmacksverstärker und andere Zusatzstoffe verzichtete. Damals brachen die Umsätze aus diesem Grund erst einmal ein und Frosta brauchte 1,5 Jahre um die Verluste zu überwinden. Seit 3 Jahren arbeite man nun schon an der Umstellung von Plastik zu Papier.
„Die besondere Herausforderung lag darin, eine Papierverpackung zu schaffen, die trotz des feuchtkalten Milieus der Tiefkühlung einen zuverlässigen Produktschutz bietet“, so Ahlers zu Tagesspiegel.
Neue Verpackung
Ab Anfang 2020 werden nun nach und nach die Plastikbeutel gegen die neuen Verpackungen ersetzt. Die Papierbeutel sind bereits zum Patent angemeldet. Sie bestehen aus ungebleichtem Papier, das nachhaltig aus FSC-zertifizierter Forstwirtschaft stammt. Die Verpackung kann laut Frosta nach Gebrauch im Altpapier entsorgt und anschließend problemlos recycelt werden. Felix Ahlers, der Unternehmenschef, hat bestätigt, dass keine Mineralölrückstände der Druckfarben in das Essen übergehen können - die Papierverpackung soll nur sparsam bedruckt werden und die Farben enthalten kein Lösungsmittel.
Quelle: Tagesspiegel