Enten statt Pestizide
Bild: CCO Lizenz/pixabay/JoSherls

Reisanbau Südostasien
Enten statt Pestizide

von
Ana Huber
Ana Huber
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Gute Nachrichten aus - vom

In Südostasien werden Entenherden auf Reisfeldern einsetztet, um Schädlinge, Insekten und unerwünschte Gewächse zu fressen.

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Diese Methode ist nicht neu, bereits seit Hunderten von Jahren werden in Japan, Vietnam und China Entenherden auf die Reisfelder geführt. Die Enten und ihre Küken bleiben über mehrere Wochen auf den Feldern und übernehmen dort die Funktion von Pestiziden: Sie fressen Insekten, Schädlinge und unerwünschtes Beikraut. Zudem wird der Boden durch die Ausscheidungen der Tiere gedüngt.

 

Viel günstiger und umweltfreundlicher

Diese Methode nennt man „integrierter Reis-Enten-Anbau“. Sie ist wesentlich günstiger als der Einsatz von Chemikalien und steigert laut der Landwirte die Produktivität um etwa 20 Prozent. Dadurch entstehe für die Bauern insgesamt ein Anstieg des Nettogewinns um 50 Prozent.

Ein weiterer positiver Effekt des Einsatzes von Enten auf Reisfeldern ist die natürliche Stimulation des Bodens durch den Flügelschlag der Tiere. So wird die Erde gelockert und belüftet. Dadurch gelangen mehr Nährstoffe an die Pflanzen.

 

 

Quelle: Watson

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