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Deutsche konsumieren weniger Kuhmilch
Bild: Adobe.Stock/aamulya

Erfolg für Tierrechtler
Immer mehr pflanzliche Alternativen: Deutsche konsumieren weniger Kuhmilch

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Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland weniger Milch konsumiert. Das bedeutet weniger Leid für die Milchkühe, bestätigen Tierrechtler. 

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Vor allem Veganer freut es, dass in Deutschland im Jahr 2018 der Konsum von Milch um 3 Prozent gesunken ist. Der Konsum pro Kopf lag laut Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung im Schnitt bei 51,5 Litern. 

„Milchproduktion bedeutet unendliches Leid für Kühe“, so Deutschlands größte Tierrechtsorganisation Peta.

Außerdem trage die Erzeugung der Milchprodukte erheblich zum Klimawandel bei. Zudem werde viel Land verbraucht, so die  „Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt“. Der Konsum von anderen Produkten aus Frischmilch, wie Joghurt, Sahne und Milchmischgetränke sei ebenfalls gesunken. Nur Buttermilchgetränke seien im Verbrauch um 3,8 Prozent gestiegen, allerdings nur bei 1 Kilogramm pro Kopf und Jahr. 

Mehr Smoothies statt Milchgetränke 

Auch in den Jahren davor war der Konsum bereits rückläufig gewesen, jedoch nicht so stark wie im letzten Jahr. Insgesamt sei auch der Konsum von Butter zurückgegangen. Der Deutsche Bauernverband begründete den Rückgang damit, dass es einen langfristigen Trend in Richtung Säfte und Smoothies gebe. Dieser sei auch in den anderen Industrieländern zu beobachten. Dass weniger Butter verzehrt wurde, begründete der Verband mit den hohen Preisen für Butter im Jahr 2018. Einige Verbraucher seien auf Margarine und andere Aufstriche ausgewichen. 

Vegan im Trend 

Peta sieht die Entwicklung auch darin begründet, dass das Interesse an eine tierleidfreien Ernährung stetig steige. So geben die meisten Verbraucher, die weniger tierische Produkte konsumieren an, dass sie Tierleid damit verhindern wollten. Danach folgen Umwelt und Gesundheit als Gründe. Auch die Info-Kampagnen veganer Organisationen würden helfen und die Menschen aufklären. Vor allem die Kühe profitieren von dieser Entwicklung. 

Oatly hat großen Anteil
Oatly ist der Pionier beim pflanzlichen Milchersatz. Das schwedische Unternehmen gibt es seit 1990 und hat nach eigenen Aussagen die Hafermilch erfunden. Die Werbeplakate sind derzeit weit verbreitet und vermitteln ein modernes Bild von Hafermilch:

„It’s like milk, but made for humans.“

 
Pflanzlicher Milchersatz wie Soja-, Reis- und Hafermilch sind zwar schon länger auf dem Markt, aber durch Oatly bekommt auch die breite Masse etwas davon mit. Die Vorteile der aktuellen Sichtbarkeit liegen klar auf der Hand:
  • Pflanzlicher Milchersatz wird populärer.
  • Immer mehr Cafés bieten Milchersatz an.
  • Konsistenz und Geschmackstest sind positiv.
  • Oatly schreibt die CO2 Bilanz auf die Verpackung. Dadurch können die Konsumenten besser einschätzen, was gut bzw. nicht so gut für die Umwelt ist.

Utopia hat sich Oatly genauer angesehen: Hier geht es zum Bericht

Quelle: taz


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