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Deshalb gibt es in Finnland kaum noch Menschen, die auf der Straße leben
Gute Nachrichten vom
Im Gegensatz zu anderen Ländern sinkt die Obdachlosigkeit in Finnland jährlich. Das liegt daran dass dort jeder Bürger sofort eine neue dauerhafte Wohnung vom Staat erhält, sobald er seine verliert.
Dieses Konzept soll dauerhaft sogar weniger Kosten verursachen, denn herkömmliche Hilfsangebote sind oft teurer. Auch würde die Zahl der Krankentransporte sinken die durch die Umstände denen Notleidende Menschen auf der Straße ausgesetzt sind, notwendig werden.
Housing First
Dabei macht sich Finnland das aus den USA stammende Konzept „Housing First“ zu nutze. Während ein Obdachloser in anderen Ländern erst mehrere Rehabilitationsstufen durchlaufen muss um eine Wohnung zu erhalten, wird bei „Housing First“ das Treppenmodell einfach umgedreht. Es setzt darauf, Obdachlosen zuerst Stabilität durch einen festen Wohnsitz zu geben, um dann darauf aufzubauen.
Ansätze auch in Deutschland
Auch in Deutschland gibt es schon einzelne Projekte zu „Housing First“. In Berlin, Düsseldorf und Hamburg haben bereits einige hilfsbedürftige Menschen nach diesem Konzept eine Wohnung erhalten. Allerdings ist das noch ausbaufähig. Derzeit mangelt es noch an Wohnraum. Langfristig soll aber auch in Deutschland umgedacht werden.
Quelle: detektor.fm