Das günstige Ticket kommt
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29-Euro-Ticket Berlin
Das günstige Ticket kommt

von
Ana Huber
Ana Huber
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Gute Nachrichten aus Berlin - Deutschland vom

In Berlin gibt es bald das 29-Euro-Ticket, welches für die Monate Oktober, November und Dezember gelten soll.

 

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Das 29-Euro-Ticket ist der Nachfolger des 9-Euro-Tickets und Berlin ist damit das erste Bundesland, dass ein günstiges Ticket für den öffentlichen Nahverkehr einführt. Ab Oktober wird der Fahrschein für 3 Monate erhältlich sein. Er gilt allerdings nur für das Stadtgebiet, Brandenburg ist nicht inklusive. Dieses Modell soll als Übergangslösung dienen, bis es eine bundesweite Regelung gibt.

 

„Ich bin Brandenburg sehr dankbar, dass sie es Berlin ermöglichen, diesen Weg in unserem gemeinsamen Verkehrsverbund zu gehen“, erklärte Bürgermeisterin Franziska Giffey gegenüber der faz.

 

Für die Umsetzung war eine Zustimmung des Nachbarlandes im Gremium notwendig, die Finanzierung wird allerdings allein vom Land Berlin getragen.

 

„Wir entlasten damit Hunderttausende Berlinerinnen und Berliner ganz konkret“, so Giffey zur faz.

 

Das 29-Euro-Ticket ist kostet nur unwesentlich mehr als das Sozialticket, das für bedürftige Menschen in Berlin erhältlich ist.

 

„Es handelt sich um eine Flatrate für alle, aber sie wird in Berlin vor allem von den Menschen angenommen, die sie am dringendsten brauchen“, so die grüne Senatorin für Mobilität, Bettina Jarasch zur faz und verweist auf VBB-Untersuchungen zum Nutzerverhalten in Berlin. „Ein be­zahlbares Ticket ist ein zielgerichtetes Angebot für niedrige und für mittlere Einkommen, das relativ zügig eingeführt werden kann, weil die Strukturen bereits bestehen.“

 

Derweil gehen die Debatten zum bundesweiten Nachfolge-Ticket weiter. Der Bund hat bereits eine Beteiligung von 1,5 Milliarden Euro dafür zugesagt. Aber nur unter der Bedingung, dass sich auch die Länder mit mindestens 1,5 Milliarden Euro beteiligen. Wenn diese zusagen, könnte es ein Nachfolgeticket geben, dass zwischen 49 und 69 Euro im Monat kosten soll.

 

„Ich mache mich jetzt an die nächste große Aufgabe“, erklärt Jarasch der FAZ, „mit dem Bund und den anderen Ländern ein dauerhaftes bezahlbares Nachfolgeticket zu verhandeln.“

 

Quelle: faz

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