6.000 Tonnen weniger Papier durch Opt-In Verfahren für Briefkastenwerbung
Bild: CCO Lizenz/pixabay/elslucker

Müllreduzierung
6.000 Tonnen weniger Papier durch Opt-In Verfahren für Briefkastenwerbung

von
Ana Huber
Ana Huber
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Gute Nachrichten aus Amsterdam - Niederlande vom

Seit dem 1.1.2018 darf in Amsterdam nur noch Werbung in die Briefkästen eingeworfen werden, die das ausdrücklich kennzeichnen: mit einem „Werbung, ja bitte“-Aufkleber. Das Ziel der Müllvermeidung wurde eindrucksvoll erreicht.

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Ziel von Opt-In

Das bedeutet, dass Haushalte, die diese Post wünschen, das ausdrücklich kennzeichnen müssen. Das Ergebnis sind 700 Müllabfuhr-Fahrten weniger und das Einsparen von etwa 6.000 Tonnen Papier pro Jahr in Amsterdam. Die holländische Bevölkerung hat mit 84% dafür gestimmt. Weitere Städte in den Niederlanden folgen diesem Beispiel. 

Auch in Deutschland soll das Opt-In Verfahren eingeführt werden. Eine Bundestags-Petition hat gefordert, dass nicht adressierte Werbepost nur an die Haushalte verteilt werden darf, die das ausdrücklich wünschen. Über 15.000 Bürger und Bürgerinnen haben sich für die Verringerung des Werbepost-Mülls ausgesprochen - damit ist die Petition leider gescheitert. Trotzdem besteht seitens der Politik Interesse, das Verfahren durchzusetzen. 

Quelle: amsterdamBundestag Petitionen

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