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Perfektionismus und seine Folgen

Willst du wirklich perfekt sein? Perfekt aussehen, perfekt erfolgreich sein, perfekte Beziehungen führen? Wieviel Energie verlierst du durch diesen Drang und oft unbewusst auferlegten Zwang für dich selbst? Perfektionismus und seine Folgen lassen uns alles andere als glücklich und zufrieden sein. Vielleicht nutzt auch du diese kleine Inspiration um einfach mal du selbst zu sein! Denn egal wie, so wie du bist, kannst du für dich perfekt sein!

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Wie definierst du für dich und deinem Körper Perfektion? Sind es deine Idealvorstellungen die dich anregen, auf deine ausgewogene Ernährung und deine Bewegung zu achten? Oder lässt du dir auch unbewusst von Werbung und äußere Einflüsse diktieren, was es heißt den perfekten Körper und Gesundheitszustand zu erreichen oder zu halten? Raubt es nicht unheimlich viel Energie, sich permanent damit auseinandersetzen zu müssen? Ähnlich ist es in der beruflichen Schiene. Trifft man mal alte Schulfreunde, entfernte Verwandte oder alte Bekannte, kommt oft die Frage: "Und, was ist aus dir so geworden? Was hast du so erreicht?" Die Antworten variieren zwischen, meine Familie, mein Haus, mein Auto und meinem Job. Wohldem, der wirklich stolz auf sich und sein Leben ist. Aber seien wir mal ehrlich, viele von uns haben sich mit ihrem Weg und ihrem Leben alles andere als wirklich angefreundet. Es wird geschummelt, kaschiert und die Fassade zum Glänzen gebracht. Muss das wirklich so sein? Warum stehen wir nicht zu dem was wir wirklich sind? Perfektion 2.0 im digitalen Zeitalter, schummelt uns durch geschönte Fotos und Reiseberichte den Erfolg unserer virtuellen Freunde und Bekannte. Und daran messen wir uns dann? Hauptsache es gibt die nötigen Likes und die anerkennenden Kommentare. Auch ich habe in meiner virtuellen Freundesliste keinen Landwirt oder Reinigungsfachkraft. Schade eigentlich, denn ich glaube wirklich, dass sie auf ihre Art und Weise sehr glücklich ihre Alltagsimpressionen mitteilen könnten. Aber wahrscheinlich haben sie dafür gar keine Zeit, da sie diese lieber mit wirklich wichtigen Dingen verbringen. Nämlich aus dem vermeintlich Unperfekten eine nachhaltige Sache zu machen, die für die Gemeinschaft sehr von Vorteil ist. Und was wird man von ihnen denken, wenn man sie nach langer Zeit mal fragt "Und was ist aus dir so geworden?" Wird man wirklich denken, oh gott die hat es nur zur Putzfrau geschafft. Oder oh ein Bauer, der könnte aber auch mal mehr Marketing betreiben, und viel mehr aus sich machen. Ich finde, man sollte immer die Geschichten hinter den Menschen kennen, um sich wirklich ein Urteil zu bilden. Fassaden glänzen. Und sie strahlen Erfolg und Glück aus. Doch die Realität ist einfach eine Andere. Die Gebäude der Deutschen Bank glänzen von außen auch, und im Innern brodelt und kriselt es. Wer sich blenden lässt, wird sich mit der bröckelnden Fassede irgendwann auseinandersetzen müssen. Was ist also für dich perfekt? Gibt es diesen Zustand? Oder ist es eher ein Gefühl? Ein Gefühl wenn es sich stimmig, rund und einfach gut anfühlt? Wenn du weißt, dass du dein Bestes gegeben hast? Wenn du weißt, dass du vielleicht noch mehr rausholen kannst aus deinem Tun, und deine Entscheidungen treffen darfst? Wie oft nutzt du im Alltag das Wort "Perfekt"? Richtig, vieles scheint im ersten Moment perfekt zu sein. Solche Momente dann einfach mal hinzunehmen, diese innere Freude zu spüren und mal nicht zu hinterfragen, was es noch toppen könnte. Das wäre doch perfekt. Oder? Was sind nun aber die Folgen, wenn wir ständig dem Drang nach absoluter Perfektion nachrennen? Zum einen werden wir mit einer gewissen Unzufriedenheit durchs Leben gehen. Neid, Eifersucht und das Gefühl von Unvollkommenheit wird uns an einigen Ecken des Lebens treffen. Dazu gesellen sich Ängste, die sich in vielen Facetten zeigen. Aber auch ernste Krankheiten können sich im Laufe des Jahres bilden, Depressionen und andere psychische Störungsbilder eingeschlossen. Und gerade in diesem Hinblick, lohnt es sich, sein eigenes Ich mal genau zu betrachten. Weg von der Perfektion und hin zu dem einfachen Ich-Sein. Kann das ein Weg sein? Er stresst zumindest wesentlich weniger und erweist sich dennoch als Faktor für ein zufriedenes und harmonisches Leben. Sich selbst dabei wahrnehmen, achtsam mit sich sein und seine Ziele definieren. Das ist konstruktiv und lehrreich, konsequent und erfolgreich. Viele Coaches und Therapeuten begleiten immer mehr Menschen, sich selbst (wieder) zu finden. Was vor einigen Jahren noch als verrückt betrachtet wurde, hält jetzt Einzug in den normalen Alltag auf Managementebene. Burn-Out und Co. wird nun von anderer Seite betrachtet. Raus aus dem perfekten Erfolgsrun, hin zu mehr Achtsamkeit und Individalismus. Vielleicht sollten wir doch öfter mal mit den Menschen sprechen, die ganz alltägliche Arbeiten zum Wohle der Gesellschaft ausüben. :-) Denn sie haben vielleicht nicht den perfekten Körper, den perfekten Beruf und nicht den perfekten Kontostand. Aber wir können von ihnen lernen, das was wir sind und tun zu leben, und unseren positven Beitrag für die Gesellschaft zu erbringen. Ohne uns zu stressen!

 
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(Aktualisiert: 09 März 2016)
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