unGlaubliche Patienten: Stories - Buchrezension

Vielfalt Leben
unGlaubliche Patienten: Stories - Buchrezension

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vom

34 sehr unterschiedliche Stories aus dem Praxisalltag,
mit einer Prise Humor, mit einem Augenzwinkern oder Ironie erzählt uns Marcus Schütz von einigen Patienten. Nicht selten sind diese Stories nur lustig. Ganz oft sogar stimmen sie nachdenklich. Nur eins sind sie nicht: langweilig. Das liegt auch an der Würze, die in der Kürze der Erzählungen liegt.

Ergotopia

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Die Erzählungen leben aber vor allem von den Patienten. Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen kommen. Sie sind so facettenreich, wie das Leben selbst. Als Arzt oder Heilpraktiker sitzt immer der ganze Mensch in der Paxis, nicht nur die „Erkrankung“ und so ergeben sich auch hier, in der Paxis des Autors, machmal recht skurrile Situationen.

Ich mag gern gut unterhalten werden, das ist dem Autor mit seinen Kurzgeschichten gelungen. Auch die Menschen, in den Erzählungen, sah ich recht schnell vor meinem geistigen Auge. Ja wahrlich, es gibt wirklich sehr ausgeprägte und extreme Persönlichkeiten. Was mich aber besonders bewegt ist folgendes:

Es ist die Arbeit am Menschen selbst. Sie erfordert Offenheit, Ehrlichkeit und eine tiefe Liebe zum Leben selbst. Ihr liegt diese besondere Akzeptanz vor der stetigen Veränderung des Lebens und gleichzeitig der tiefe Glaube in die Heilkraft zugrunde, die in jedem Leben steckt. Diese Begeisterung am Leben und seinen vielfältigen Erscheinungen konnte ich beim Wandern durch die Erzählungen deutlich spüren. Es geht immer darum eine Krankheit als Disbalance zu begreifen, um dann den Menschen zu helfen, wieder in Balance zu kommen. 

Lieber Leser,
egal, ob du einfach nur unterhaltsame Stories lesen möchtest oder einen Blick in diese besondere Welt der Heilpraxis erhaschen willst. Ich bin sicher, dass hier jeder etwas mitnehmen kann.

Mich hat vieles erstaunt aber auch berührt.
Nicht vergessen werde ich die Erzählung über Samanta Tollhaus. Nicht wegen des außergewöhnlich klingenden Namens, sondern wegen der Bedeutung für uns alle. Es geht um die Frage der Würde. Es geht um den freien Willen, am Ende eines jeden Lebens. Wieviel bleibt da jedem von uns? Wo fängt die Gewalt an? Ich wünsche allen Menschen, dass sie ihre Würde und ihren freien Willen bis an ihr Lebensende behalten (können). Hier hätte ich gern ein Plädoyer drangehängt – für das Wunder, das das Leben ist.

Danke Marcus Schütz – von mir eine klare Leseempfehlung
(nicht zuletzt, weil ich großen Respekt vor dieser Arbeit habe, die immer auch eine tiefe Liebe zum Leben bedeutet – egal wie es gerade läuft)
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