Sanierte Korallenriffe wachsen
Bild: CCO Lizenz/pixabay/joakant

Erfolg im Naturschutz
Sanierte Korallenriffe wachsen

von
Ana Huber
Ana Huber
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Gute Nachrichten vom

Von Menschen sanierte Korallenriffe können sich erholen und wachsen wie natürliche Riffe.

Ein Forschungsteam der Universität Lancaster hat vor wenigen Wochen einen Bericht im Magazin “Current Biology” veröffentlicht, indem berichtet wird, dass zerstörte und dann sanierte Riffe sich wiederherstellen lassen und genauso schnell wachsen wie natürliche. Dazu werden Korallenfragmente auf sandbeschichtete Stahlrahmen aufgebracht und an geeigneten Stellen platziert. 

“Wenn es uns gelingt, Klimabedingungen aufrechtzuerhalten, die das Überleben der Korallen ermöglichen, ist es möglich, selbst stark geschädigte Riffe innerhalb relativ kurzer Zeit wieder zu gesunden, funktionierenden Systemen zu machen”, erklärt Tim Lamont, Forschungsleiter von der Universität Lancaster, wie der Tagesspiegel berichtet. 

Die Forscher aus Großbritannien und Forscher aus Indonesien untersuchten, ob die sanierten Riffe als Brutstätte dienen und gegen starke Wellen standhalten können. Die Riffsanierung zeigt, dass die Widerstandsfähigkeit von Riffen gestärkt werden kann. Dadurch können sie auch wieder Funktionen übernehmen, die für das Ökosystem Meer und die lokalen Gemeinschaften von entscheidender Bedeutung sind.

„Die Geschwindigkeit, mit der sich die Riffe erholen, ist unglaublich“, so Ines Lange von der Universität Exeter laut Tagesspiegel. 


Die Größe der Korallenkolonien und die Produktionsraten von Kalkstein haben sich laut der Forschenden in den Jahren nach der Verpflanzung verdreifacht. Bereits nach vier Jahren konnten die sanierten Riffe diesbezüglich nicht mehr von nahe gelegenen gesunden Riffen unterschieden werden. 


Bei den sanierten Korallenfragmenten handelt es sich um eine Mischung verschiedener Korallenarten. Diese unterscheidet sich in der Zusammensetzung der Lebensgemeinschaft an den Wiederherstellungsstandorten von der gesunder Riffe. Auswirkungen davon muessen noch untersucht werden. 

Quelle: Tagesspiegel 

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