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Positives Denken lernen - Wie Du sofort mit positivem Denken bei Dir selbst beginnst
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Die Kunst des guten Umgangs mit sich selbst
Positives Denken lernen: Wie Du sofort mit positivem Denken bei Dir selbst beginnst

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Wir wünschen uns von anderen häufig die Achtsamkeit, Wertschätzung oder Positivität, die wir uns selbst nicht geben. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe: Weil wir Stress oder scheinbar keine Zeit oder Muße dafür haben - oder weil wir schlicht nicht wissen, wie das geht. Damit ist jetzt Schluss. Egal ob Kollegen, Kunden oder Familie, die anderen sind nicht für unser Wohlbefinden zuständig, das müssen wir schon selbst tun. Denn nur so gut, wie wir mit uns selbst umgehen, werden wir auch mit anderen und allen Lebenssituationen umgehen können.

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Häufig sagen wir: „Behandle andere so, wie Du behandelt werden möchtest“.

Wir tun das auch, erwarten dann allerdings unbewusst, dass dies zu uns zurückkommt. Das passiert jedoch oftmals nicht, und zwar aus gutem Grund. Es kann zum Beispiel sein, dass die anderen gar nicht darum gebeten haben, von uns dies oder jenes zu bekommen. Deshalb wissen sie es nicht zu schätzen – es ist ja nicht ihr Wunsch, sondern unserer. Außerdem ahnen sie nicht, dass dahinter der von uns erwartete Deal steht, dass sie uns mit der gleichen Währung versorgen sollen.

Beispiel

Warum fragst DU Freunde oder Deinen Schatz im Laufe des Tages per SMS oder WhatsApp, wie es ihm geht? Ist es ganz ehrliches Interesse, was er gerade tut? Oder nicht vielmehr Interesse plus der Wunsch, dass der andere sich ebenso für mich und mein Tun interessiert? Vielleicht haben wir von ihm länger nichts gehört und vermissen seine Aufmerksamkeit und Zuwendung? Die Falle schnappt nach dem Absenden der Frage zu. Kommt nicht gleich eine Antwort, sind wir enttäuscht oder verärgert. Kommt eine, die nur auf unsere Frage antwortet, sind wir auch enttäuscht, denn wir wollen ja, dass sich der andere für uns interessiert. Kommt eine Antwort und eine Gegenfrage, habe ich es bei mir schon häufiger erlebt, dass ich dann auch noch die Tonalität bewerte und dann finde, dass die Rückfrage, wie es mir denn ginge, zu kühl oder zu nüchtern gestellt wurde.

Dieses Prinzip lässt sich auf verschiedene andere Lebenssituationen übertragen. Die Kunden reagieren nicht wie erwartet auf ein Angebot, die Wochenendplanung entspricht nicht unseren Wünschen usw.

Die fünf Gefahren für unser Wohlbefinden und positives Denken

1. Wohlbefinden ist eine Droge für das Gehirn und macht süchtig

Belohnung, also ein glückliches Wohlgefühl im Gehirn, entsteht zum Beispiel durch Dopamin. Dieser Botenstoff nutzt sich ab. Genauso wie der Lieblingskuchen beim achten Mal nicht mehr so genial schmeckt wie anfangs, ist es mit dem Einkommen, mit Verkaufszahlen oder Aufmerksamkeit. Wir brauchen mehr davon, um uns genauso glücklich zu fühlen wie vorher. Dies ist übrigens auch der Weg, auf dem Sucht entsteht, egal, ob Alkohol-, Computer- oder Arbeitssucht. Wir merken es leider nicht sofort, weil so zu leben normal und üblich zu sein scheint.

2. Wohlbefinden, das auf äußeren Ereignissen beruht, treibt uns gnadenlos an, mehr davon haben zu wollen

Wenn Du wie ich Autorin bist und im Online-Buchmarkt unterwegs sein willst, dann kannst Du Reichweite bei Facebook kaufen. Was Du nicht wissen wirst ist, wer von den erreichten Personen das Angebot ansieht oder wie viele kaufen werden. Egal, wo wir arbeiten, wartet eine nach oben offene Skala auf uns. Haben wir 100 Bücher oder Fahrräder oder Seifen verkauft, wollen wir 150 verkaufen. Haben wir dies erreicht, sehen wir, dass andere 200 verkaufen und sind wieder unzufrieden. Die externen Kriterien für Erfolg oder Zufriedenheit mit dem Erreichten können wir jedoch niemals vollständig selbst beeinflussen.

Warum Vergleiche unglücklich machen zeigt dieser Film:

3. Wohlbefinden, das an Bedingungen hängt, kann nicht langfristig glücklich machen, weil sich die Bedingungen ständig ändern

Als Führungskraft kann man sich ungefähr ausrechnen, wie hoch das neue Einkommen beim nächsten Karriereschritt sein wird. Wie viele Überstunden dafür erwartet werden und ob die Kunden das Produkt der Firma auch in fünf Jahren noch kaufen werden, ist nicht vorhersagbar. Wenn ich abnehme, stelle ich mir vor, wie gut es mir geht, wenn ich 5 kg weniger wiege. Ob mich dies aber meinem heimlichen Wunsch nach einem Partner näher bringt, kann ich nicht vorhersehen.

Ob ich wertschätze, was ich erreicht habe, ob ich aufhöre, mich zu meinen Ungunsten zu vergleichen, ob ich angenehm oder unangenehm über mich denke: Ich selbst entscheide darüber. Gedanken bringen oder rauben Energie und Wohlbefinden.

4. Wenn das Leben, was wir haben, uns nicht glücklich macht, würde auch das, wonach wir streben, dies nicht tun

Eine weitere Falle ist unser Hunger nach Wertschätzung. Kaum jemand von uns ist mit ausreichend positiver Anerkennung großgeworden. Erziehung hieß für unsere Eltern in der Regel, dem Kind zu zeigen, was es falsch macht, wo es sich verbessern kann. In der besten Absicht, uns einen guten Lebensweg zu ermöglichen, erhielten wir somit ständig die Botschaft: Wir sind nicht richtig. Deshalb suchen wir später unbewusst nach der Bestätigung, richtig zu sein, suchen nach Aufmerksamkeit und Anerkennung. Bekommen wir sie durch unsere Freunde, Familie oder den Beruf, ist es nie genug. Niemand kann von außen etwas in uns pflanzen, wenn der Boden nicht bereitet ist.

5. Wohlbefinden wird zu teuer erkauft

Bei Ernährungskonzepten, neuen Produktideen, Partnerschaftsidealen usw. werden wir oft getrieben von der Idee, alles „richtig“ machen zu wollen. Haben wir wirklich immer überprüft, ob das Konzept zu uns passt? Was die besten Lösungen für uns sind? Sind wir nicht in unserem Alltag sowieso viel zu hart zu uns? Wir machen falsche Kompromisse, zu viele Überstunden, quälen uns mit Sportarten, die keine Freude bringen und zählen uns die Kalorien in den Mund, statt achtsam und gut mit uns umzugehen.

So nimmst Du Dein Wohlbefinden sofort selbst in die Hand

Ist es Schwäche, sich etwas Wohltuendes zu erlauben, statt ein Konzept rigoros durchzuziehen? Ist es Stärke, gegen die eigenen Bedürfnisse zu leben? Warum fällt es uns leichter, etwas Unangenehmes oder nicht Passendes „auszuhalten“ statt damit aufzuhören? Unsere Welt und wir als Teil von ihr brauchen ein Gleichgewicht der Pole: hell und dunkel, schnell und langsam, stark und schwach. Ich plädiere dafür, dass im rechten Moment schwach zu sein, als die neue Stärke gilt. Wenn wir über den Griff zu einem Stück Schokolade sprechen, ist diese „Schwäche“ eben vielleicht eher sinnvolle Selbstfürsorge, genauso wie Pausen zu machen, zu Hause zu bleiben, wenn man abends müde ist, oder eine Überlastungsanzeige bei der Arbeit rechtzeitig abzugeben.

Die Forschung sagt nun erfreulicherweise auch, dass Menschen, denen es gut geht, erfolgreicher sind. Das ist so, weil sie aus anderen Kraftquellen schöpfen, nämlich einem leistungsfähigeren Gehirn und der Unabhängigkeit von äußeren Glücksfaktoren. Sie sind ja schon glücklich. Dieser doppelte Vorteil führt zu sogenannten positiven Kreisläufen. Jetzt gilt das Motto „Ich tue das, was ich tue, nicht nur, um durch das Gelingen glücklich zu werden“. Damit mache ich mein Befinden nicht mehr von den Bedingungen abhängig, die ich nicht beeinflussen kann. Ein glückliches Gehirn hat eine breitere Perspektive, sieht eher Lösungen, ist kreativer und leistungsfähiger.

Wir können damit positive Aufwärtsspiralen schaffen. Fühlen wir uns wohl, nehmen wir mehr positive Dinge wahr, die uns wiederum gut tun. Wir verhalten uns positiver und dies führt zu Ergebnissen, die glücklich machen. Dieser Kreislauf nützt nicht nur uns, sondern selbst denen, die sich nicht aktiv daran beteiligen, da wir ein Modell sind und Menschen daran lernen. Zudem stecken wir uns gegenseitig mit unseren Gedanken und Gefühlen an.

Kurzum: So gut, wie wir mit uns umgehen, werden wir mit anderen und jeder Situation umgehen.


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