Hamburger Initiative für eine Müll-freie Stadt
Bild: CCO Lizenz/pixabay/Maaark

Umweltaktivismus
Hamburger Initiative für eine Müll-freie Stadt

von
Ana Huber
Ana Huber
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Gute Nachrichten aus Hamburg - Deutschland vom

Eine Gruppe von Studenten in Hamburg gründete die Initiative Plastich, um Hamburg von Müll zu befreien und das Leben in der Stadt lebenswerter zu gestalten. Dafür gibt es bereits einige innovative Lösungen.

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Plastich, die junge Organisation aus Hamburg besteht aktuell aus 12 aktiven Mitgliedern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Hamburg vom Müll zu befreien. Einer von ihnen ist Carl Reiner, der nach seinem Master durch verschiedene Länder in Europa reiste und feststellte, dass alle Städte das gleiche Problem haben: Müll und zwar vor allem Plastikmüll. Damals war der Vorsatz geboren CleanUps zu veranstalten, was er im Jahr 2020 in Hamburg am Elbstrand realisierte. Dabei war schnell klar, dass das nicht die einzige Aktion bleiben sollte. Andere motivierte Studierende waren schnell gefunden und so entstand die Idee für Plastich. Eines der Hauptziele der Gruppe ist, die Menschen für das Thema  Müll und Plastik zu sensibilisieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, Müll zu vermeiden.

 

 

„Unser Ziel ist es die Gesellschaft dahin zu bringen, dass es okay, ist auch mal die Tüte von jemand anderem aufzuheben“, so Carl Reiner gegenüberFuture zwei.

 

Dazu sammelt die Gruppe auch mal Zigarettenkippen gezielt bei den Rauchern auf, damit das schlechte Gewissen stimuliert wird. Aber auch das freundliche und aufklärende Gespräch wird gesucht. Außerdem werden regelmäßig digitale und wenn möglich auch analoge Workshops veranstaltet, um zu zeigen, wie Müll generell gezielt reduziert werden kann. In diesen Workshops wird unter anderem gezeigt, wie plastikfreie Waschmittel und Seife selbst hergestellt werden können. Auch die Vernetzung von Menschen und Organisationen mit gleichen Zielen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von Plastich.

 

„Meine Vision ist es eine Plattform mit verschiedensten Akteuren und Multiplikatoren im Bereich Plastik aufzubauen“, erklärt Reiner. „Es geht darum, dass der Müll verschwindet. Ob Plastich damit in Verbindung gebracht wird, ist für uns nicht so wesentlich“, sagt Marta Pinto, Mitglied von  Plastich zu Future zwei. 

 

Die Gruppe will neben der sauberen Stadt vor allem Menschen aufklären und motivieren, nicht moralisieren.

 

Quelle: Future Zwei

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