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Erster Solarradweg der Welt übertrifft Erwartungen

Erster Solarradweg der Welt übertrifft Erwartungen

Gute Nachrichten aus Amsterdam - Niederlande

Seit 2014 gibt es den ersten Solarradweg der Welt in Amsterdam. Nach zwei Jahren sind nicht nur die Erfinder zufrieden, auch Ingenieure sind beeindruckt von der Energieausbeute.
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Wäre es nicht wunderbar, wenn unsere Straßen und Gehwege als Sonnenkollektoren fungieren würden? Diese Frage haben sich die Erfinder des ersten Solar Radweges "SolaRoad" 2009 gestellt. Also tüftelte das niederländische Konsortium an einer Lösung. Im Oktober 2014 war es soweit. Der erste Radweg, der durch Einsatz von Sonnenkollektoren Strom erzeugen kann, wurde in Amsterdam eröffnet.
 
Auf 70 Meter Länge wurden Betonmodule, in denen Solarzellen integriert sind, verbaut. Heute, nach etwas über zwei Jahren, ziehen die Erfinder ein positives Resümee, auch wenn es während der Testphase einige Schwierigkeiten gab. So löste sich bei niedrigen Temperaturen ein Teil der rutschfesten Beschichtung. Das Material regierte empfindlich auf Temperaturschwankungen. Dieses Problem konnte jedoch behoben werden.
 
Ein SolaRoad Kit besteht aus vier Elementen von etwa 2,5 x 3,5 Metern. Damit sollen laut Herstellerangaben 3.500 kWh pro Jahr produziert werden. Dies sei genug um einen durchschnittlichen Haushalt für ein Jahr mit Strom versorgen zu können. Die Teststrecke in Amsterdam konnte im ersten Jahr, laut SolaRoad, 9.800 kWh produzieren. Solaranlagen auf Dächern produzieren mehr Strom, weil sie nach der Sonne ausgerichtet werden können. Dennoch sehen die Erfinder großes Potenzial in ihrer Idee. Zukünftig könnten ganze Straßen mit Solarzellen ausgerüstet werden, und so Strom für darauf fahrende Elektroautos produzieren.
 
Kritiker bemängeln die hohen Investitionskosten solcher Solar-Straßen. Das aktuelle Projekt hat 3,7 Millionen Dollar gekostet, liefert aber nur Strom für etwa drei Haushalte. SolaRoad ist sich aber sicher, dass der benötigte Platz für Solaranlagen auf unseren Hausdächern über Kurz oder Lang knapp wird, und die Energiewende nur gelingen wird, wenn man weitere Flächen findet. Bei größerer Nachfrage würden auch die Produktionskosten sinken.

Quelle: SolaRoad
 
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