Ein Bauernhof in Essen bietet Obdachlosen eine neue Perspektive im Leben

Ein Bauernhof in Essen bietet Obdachlosen eine neue Perspektive im Leben

Gute Nachrichten aus Essen - Deutschland

Acht ehemals Obdachlose kümmern sich auf dem Rehmannshof in Kupferdreh um die Tiere und die Felder. Vier Dutzend Gänse, drei Shetlandponys, Kamerunschafe, Schweine, Hühner und Kaninchen werden von den früheren Wohnungslosen betreut. 
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Einer der Arbeiter, der dort ein neues Zuhause gefunden hat, ist Stefan Hefele-Kulcar. Der 54-Jährige kam vor elf Jahren auf den Hof und „hatte [...] zum ersten Mal das Gefühl, eine Heimat zu haben“. Er verrichtet dort jede anfallende Arbeit, die er körperlich schafft und freut sich, dass er in dieser Abgeschiedenheit lebt. 
„Ich mag die Natur und die Tiere, habe gern meine Ruhe.“
Begehrte Plätze auf dem Bauernhof:
Die Arbeit auf dem Rehmannshof sind begehrt, „wir haben laufend Anfragen“. Der Sozialarbeiter Andreas Wartmann sagt, dass der Schwerpunkt eigentlich die Resozialisierung ist, die Menschen, die dort Leben aber dauerhaft bleiben würden. Den Männern stehen sechs Einzelzimmer, ein Doppelzimmer und ein Gemeinschaftsraum stehen den Mitarbeitern zur Verfügung. Die früheren Obdachlosen haben dort ein Gemeinschaftsgefühl und freuen sich wieder ein normales Leben führen zu können. Sie haben wieder eine feste Tagesstruktur und können zeigen, dass sie auch viel Verantwortung übernehmen können. Die Tätigkeiten auf dem Hof sind vielfältig: Sie pflegen die Tiere und kümmern sich um Obst, Gemüse, Kräuter und Blumen, die nur für den Eigenbedarf sind.

Quelle: DerWesten
 
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