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Gedanken über den Wert des Menschens
Gesundungsort statt Krankenhaus - meine Vision einer wunderschönen Zukunft

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Gastautor Arvin Thomas reist mit uns in eine Zukunft, in der die Heilung und Betreuung kranker und älterer Menschen von Respekt und Nächstenliebe geprägt ist.
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Ergotopia

Wenn wir uns zusammen etwas vorstellen – es dabei auch noch spüren und uns in diesem Anliegen für eine gute Sache verbinden, erwächst daraus etwas so Revolutionäres, dass wir mit den Köpfen schlackern werden, warum wir dies nicht schon längst getan haben.

Heute wollen wir uns mal zwei Bereichen zuwenden. Du wirst dabei ganz schnell erkennen, dass dies auch auf weitere Bereiche ausdehnbar ist. Beginnen wir einfach mal mit der Situation in Altenheimen. Schon der Name bedarf eines Wandels. Also benennen wir das Ganze etwas um, in Orte der Ruhe und Besinnung und malen uns mal aus, wie es sich anfühlt, solch einen Ort mit mehr Menschlichkeit und Wärme zu gestalten. Dabei tritt ganz leicht mit ein wenig Übung ein neues Gefühl auf den Spielplan. Plötzlich entdecken wir Freude darin, einen Ort mitzugestalten, an dem sich liebe ältere Menschen ihrem Lebensabend widmen und bewusst darüber reden, wie sie dieses Leben zu einem guten Abschluss bringen und was sie danach Erfreuliches vermuten. Eingebettet in eine begleitende Atmosphäre voller Wertschätzung, Annahme und Liebenswürdigkeit wird jeder einzelne Mensch wie ein kostbares Juwel betrachtet, mit einer ganz eigenen Geschichte und einer Fülle an Erfahrungen. Dieser Ort darf derart ausgestaltet sein, dass alle hier Lebenden ein Gefühl haben, willkommen und wichtig zu sein. Sie werden umsorgt, behütet, verwöhnt und liebevoll angesprochen. Unnötiges Lebensverlängern ist einem Gespür gewichen, wann es Zeit ist zu gehen. Überall gibt es Räume, die das Feine, das Innere ansprechen – Brunnen, plätschernde Quellen, grüne Oasen und lebensbejaende Plätze zum Verweilen, Plaudern und um in Frieden zu sein. Dieser Ort ist ein Heiligtum. Er wird gerne von Eltern mit ihren Kindern besucht. Hier wird gesungen, getanzt und gelacht. Und die älteren Menschen erzählen und geben so ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter. Wenn wir uns wieder erlauben Visionen wie diese zu träumen und sie wiederholt zu fühlen, tragen wir einen Teil dazu bei, dass sie Wirklichkeit unserer neuen Realität werden.

Genauso stellen wir uns nun eine Begegnungsstätte für erkrankte Menschen vor. Statt sie Krankenhaus zu nennen, bezeichnen wir sie als Gesundungsort oder ähnliches. Hier arbeiten viele verschiedene Heilerinnen und Heiler zusammen. Es geht nicht mehr darum, dass Einer alleine das Sagen hat oder Recht haben müsste. Hier sind alle berechtigt den Gesundungsvorgang zu fördern. Die angebotenen Impulse sind als Einladungen zu verstehen. Der betreffende Mensch sucht sich daraus die für sich passenden Angebote heraus und findet dabei zu sich selber zurück. Es wird als selbstverständlich erachtet, dass ein Mensch erst dann gesunden und genesen kann, wenn die eigentliche Ursache, der Grund für das Entstehen einer Krankheit verstanden wurde, um etwas ändern zu können. Sich darin Mut zu machen, sich aneinander zu erfreuen, sich an der Entfaltung des Eigenen und die der Anderen zu beglücken – das macht den Charme dieser neuen Zentren aus. Fühle und erlaube Dir, das Neue wahr werden zu lassen.

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