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Inneres Gleichgewicht durch das Leben im Jetzt

Ein Thema, welches mich schon seit geraumer Zeit beschäftigt und mir oft sehr geholfen hat, wenn meine innere Balance durch innere oder äußere Umstände mal wieder aus dem Gleichgewicht geraten war. 

Es gibt immer wieder Momente, in denen wir mit unseren Gedanken in der Vergangenheit hängen und “Altem” hinterher trauern. In denen wir Dinge bereuen, die wir getan haben. Andere Male verlieren wir uns komplett in den Vorstellungen, wie unsere Zukunft wohl aussehen mag und vergessen dabei völlig den gegenwärtigen Moment. 

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Der heutige Lebensstil, den die meisten von uns praktizieren, erlaubt uns kaum eine natürliche innere Balance zu entwickeln. Die Rhythmen zwischen Aktivität und Ruhe geraten ständig aus dem Gleichgewicht. Verlangt wird von uns, dass wir immer mehr aktiv als passiv sind. Das wir machen, schaffen, arbeiten, schuften und alles geben. Am besten sollten wir rund um die Uhr verfügbar sein. 

Pause machen, schlafen oder einfach mal relaxen kommen viel zu kurz. Mit unseren Gedanken sind wir eigentlich immer damit beschäftigt, den nächsten Tag und unsere Zukunft zu planen. Das macht uns rastlos. Es geht permanent darum ein Ziel zu erreichen. Aufgaben die erledigt werden müssen, hinter die wir dann einen Haken setzen. Immer scheint es, dass wir irgendwo ankommen müssen. Ich vergleiche es immer gerne mit dem “Greifen nach Luftschlössern”.

Leider übersehen wir dabei oftmals das Wesentliche.

Wir vergessen welchen Wert der augenblickliche Moment hat. Wir sind so beschäftigt, dass wir uns selbst kaum spüren. Verloren in unseren Gedanken spüren wir unseren Körper nicht richtig. Wir bemerken nicht wie wir gehen oder wie wir atmen. 
Ich zum Beispiel gehe liebend gern spazieren. Jeden Tag mindestens eine Stunde. Ich genieße die Luft, die Natur und der Himmel über mir, der jeden Tag anders aussieht. Ich ertappe mich jedoch immer mal wieder dabei, wie ich während des Gehens darüber nachdenke, was ich nachher noch alles zu erledigen habe. Statt einfach den Spaziergang zu genießen und präsent zu sein, bin ich mit meinen Gedanken ganz woanders. Unachtsam für den Moment, für das hier und jetzt. 

Ein wunderbares Beispiel, in dem einfach dargestellt wird, was für automatische Mechanismen in uns stattfinden.

Was also helfen kann, aus Grübeleien aus zu steigen und unsere innere Balance wieder herzustellen ist, den jetzigen Moment bewusst wahrzunehmen. Statt zu grübeln, dürfen wir uns bewusst machen, dass wir die Vergangenheit sowieso nicht mehr ändern können und die Zukunft ohnehin kommt. 
Ich wünsche mir jedenfalls, das gegenwärtige Leben ganz bewusst zu genießen.

Alleine dieses Wissen hat mich wachsam gemacht, genau zu spüren wie sich das „Jetzt“ anfühlt. Wie fühlt sich mein Körper an während ich spazieren gehe? Was kann ich in der Natur entdecken? Wie strömt mein Atem durch meine Lungen? Durch die Fokussierung auf den gegenwärtigen Moment, durchbrechen wir den unendlichen Gedankenstrom. Wir werden aufmerksamer für das, was wir fühlen. Für unsere wahren Bedürfnisse. Zum Beispiel, wann wir Pause brauchen. Aber auch wann wir gerade maximale Energie haben um etwas zu schaffen. Sind wir mit unserer Aufmerksamkeit in der Gegenwart, müssen wir nicht über die Vergangenheit grübeln und auch nicht versuchen die Zukunft bis ins kleinste zu planen. Wir können uns zurücklehnen und das Leben auf uns zukommen lassen. Tag für Tag. Immer wieder neu und aufmerksam sein für die kleinen und großen Wunder die es mitbringt. 

Herzensgrüße, Lia
 
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